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11 Kardinäle zu Ehe und Familie

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Die christliche Ehe und Familie sind in der Krise. Grund genug für Papst Franziskus im Oktober 2015 eine Bischofssynode im Vatikan... Weiterlesen
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Beschreibung

Die christliche Ehe und Familie sind in der Krise. Grund genug für Papst Franziskus im Oktober 2015 eine Bischofssynode im Vatikan einzuberufen. In Vorbereitung auf dieses Treffen der Weltkirche, wurden von elf Kardinäle aus der ganzen Welt Essays über einige der Probleme, die diskutiert werden sollen, geschrieben: über eine angemessene Vorbereitung zur Ehe in einer säkularisierten Welt; die Notwendigkeit für die Evangelisierung; die Beziehung zwischen Liebe und Wahrheit; die Situation der geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken; wie kann man die Seelsorge fördern; welche Unterschiede zu diesen Themen finden sich in der Weltkirchlich. Die Autoren betonen, dass die Lehre und die Pastoral nicht einander entgegengesetzt sind. Sie wollen einen barmherzig Kurs, der die Lebenswirklichkeiten aufgreift aber die Botschaft Christi nicht verwässert. Nicht ein falsch verstandenes Mitgefühl und eine falsche Barmherzigkeit sollen Ziel der Seelsorge sein, sondern eine Seelsorge in der Liebe und der Wahrheit Gottes für die Menschen heute. Dieses Buch bietet sowohl eine komprimierte Einführung in die Themenwelt der bevorstehende Synode und ist auch eine hilfreiche Einführung in die möglichen Anwendungen der Lehre Christi in der Familienpastoral.

Die Beitragenden Kardinäle: Carlo Kardinal Caffarra Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1961 promovierte Carlo Kardinal Caffara in Kirchenrecht. Dem folgte das Diplom in Moraltheologie. Dieses Fach lehrte er sowohl in Parma als auch in Mailand. Seit 1981 hat er die Leitung des Päpstlichen Instituts für Studien zu Ehe und Familie inne. 1995 wurde er zum Erzbischof von Ferrara-Comacchio ernannt und 2003 zum Erzbischof von Bologna. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2006 zum Kardinal. Baselios Kardinal Cleemis Baselios Kardinal Cleemis ist Oberhaupt und Großerzbischof der syro-malankarischen Kirche. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn im Jahr 2012 zum Kardinal. Cleemis war der erste Kardinal der syro-malankarischen Kirche. Er ist Mitglied der Kongregation für die orientalischen Kirchen und für den Interreligiösen Dialog. Seit 2013 ist er Vorsitzender der Bischofskonferenz von Kerala (Kerala Catholic Bishops' Council (KCBC)) und der katholischen Bischofskonferenz Indiens. Er führt den Titel: Seine Seligkeit. Paul Josef Kardinal Cordes Paul Josef Kardinal Cordes ist emeritierter Kurienkardinal. Vor seinem Wechsel nach Rom (1980), war er Weihbischof von Paderborn. Von 1980 bis 1995 war er im päpstlichen Rat für die Laien tätig. Starken Einfluss nahm Kardinal Cordes auf die Einführung und Gestaltung der Weltjugendtage. 1995 wurde er zum Präsidenten des päpstlichen Rates "Cor Unum". Bei Herder ist u. a. seine Biographie "Drei Päpste - Mein Leben" erschienen. Dominik Kardinal Duka O.P. Geboren in Königgrätz (Tschechien), wuchs Duka in der kommunistischen CSSR auf. Da er zuerst nicht studieren durfte, machte er eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. 1965 begann er mit dem Theologiestudium. 1968 begann sein Noviziat (geheim) bei den Dominikanern. Nach fünf Jahren im Priesterdienst folgte ein Berufsverbot. So verbrachte er fünfzehn Jahre im Skoda-Werk und als Priester der Untergrundkirche. Duka wurde 1998 Bischof von Königgrätz und 2010 36. Erzbischof von Prag. 2012 folgte die Kardinalserhebung. Willem Jacobus Kardinal Eijk Willem Eijk studierte Medizin, Theologie und Philosophie. Nach einer pastoralen Phase promovierte er in Medizin und Theologie. 1999 wurde Eijk Bischof von Groningen-Leeuwarden und 2007 Erzbischof von Utrecht. Die Kardinalserhebung folgte 2012. Unter anderem ist er Mitglied der Kongregation für den Klerus und in den Päpstlichen Räten für die Laien und für die Kultur. Joachim Kardinal Meisner 1933 in Breslau geboren, empfing er in Erfurt (1962) seine Priesterweihe. Meisner promovierte 1969 in Rom und wirkte in Erfurt als Weihbischof. Bevor Joachim Meisner zum 94. Bischof des Erzbistums Köln berufen wurde (1989 -2014), war er von 1980 bis 1989 Erzbischof und Kardinal von Berlin. In der DDR und im Ostblock förderte er die Opposition und weihte Priester des Untergrunds. John Olorunfemi Kardinal Onaiyekan John Olorunfemi Onaiyekan wurde im Jahr 1969 zum Priester geweiht. Sein universitärer Schwerpunkt liegt im Bereich der Bibelwissenschaften und der Fundamentaltheologie. In diese Zeit fiel auch seine Mitgliedschaft in der Internationalen Theologenkommission (1980-1985). 1992 wurde Onaiyekan Bischof von Abuja. Seit 2007 ist Onaiyekan Präsident der Bischofskonferenz von Nigeria und der Christian Association of Nigeria. In Afrika ist der im Jahr 2012 ernannte Kardinal bekannt für seine Arbeit für die Ökumene und den interreligiösen Dialog. ...

Autorentext
Professor Winfried Aymans Winfried Aymans studierte Theologie an den Universitäten Bonn, München und Köln. Seine Lehrtätigkeit begann er 1971 an der Universität Trier. Einem Wechsel (1975) an die Universität Bonn folgte der Wechsel nach München. Dort blieb er bis zu seiner Emeritierung. 1985 wurde er zum Prälat und 2001 zum Apostolischen Protonotar ernannt. Unter den Veröffentlichungen Professor Aymans sei die Neubearbeitung des Lehrbuches des Kirchenrechtes mit dem Titel Kanonisches Recht (in vier Bänden) genannt. Carlo Kardinal Caffarra Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1961 promovierte Carlo Kardinal Caffara in Kirchenrecht. Dem folgte das Diplom in Moraltheologie. Dieses Fach lehrte er sowohl in Parma als auch in Mailand. Seit 1981 hat er die Leitung des Päpstlichen Instituts für Studien zu Ehe und Familie inne. 1995 wurde er zum Erzbischof von Ferrara-Comacchio ernannt und 2003 zum Erzbischof von Bologna. Papst BenediktXVI. ernannte ihn 2006 zum Kardinal. Baselios Kardinal Cleemis Baselios Kardinal Cleemis ist Oberhaupt und Großerzbischof der syro-malankarischen Kirche. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn im Jahr 2012 zum Kardinal. Cleemis war der erste Kardinal der syro-malankarischen Kirche. Er ist Mitglied der Kongregation für die orientalischen Kirchen und für den Interreligiösen Dialog. Seit 2013 ist er Vorsitzender der Bischofskonferenz von Kerala (Kerala Catholic Bishops' Council (KCBC)) und der katholischen Bischofskonferenz Indiens. Er führt den Titel: Seine Seligkeit. Paul Josef Kardinal Cordes Paul Josef Kardinal Cordes ist emeritierter Kurienkardinal. Vor seinem Wechsel nach Rom (1980), war er Weihbischof von Paderborn. Von 1980 bis 1995 war er im päpstlichen Rat für die Laien tätig. Starken Einfluss nahm Kardinal Cordes auf die Einführung und Gestaltung der Weltjugendtage. 1995 wurde er zum Präsidenten des päpstlichen Rates Cor Unum. Bei Herder ist u. a. seine Biographie Drei Päpste Mein Leben erschienen. Dominik Kardinal Duka O.P. Geboren in Königgrätz (Tschechien), wuchs Duka in der kommunistischen CSSR auf. Da er zuerst nicht studieren durfte, machte er eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. 1965 begann er mit dem Theologiestudium. 1968 begann sein Noviziat (geheim) bei den Dominikanern. Nach fünf Jahren im Priesterdienst folgte ein Berufsverbot. So verbrachte er fünfzehn Jahre im Skoda-Werk und als Priester der Untergrundkirche. Duka wurde 1998 Bischof von Königgrätz und 2010 36. Erzbischof von Prag. 2012 folgte die Kardinalserhebung. Willem Jacobus Kardinal Eijk Willem Eijk studierte Medizin, Theologie und Philosophie. Nach einer pastoralen Phase promovierte er in Medizin und Theologie. 1999 wurde Eijk Bischof von Groningen-Leeuwarden und 2007 Erzbischof von Utrecht. Die Kardinalserhebung folgte 2012. Unter anderem ist er Mitglied der Kongregation für den Klerus und in den Päpstlichen Räten für die Laien und für die Kultur. Joachim Kardinal Meisner 1933 in Breslau geboren, empfing er in Erfurt (1962) seine Priesterweihe. Meisner promovierte 1969 in Rom und wirkte in Erfurt als Weihbischof. Bevor Joachim Meisner zum 94. Bischof des Erzbistums Köln berufen wurde (1989 2014), war er von 1980 bis 1989 Erzbischof und Kardinal von Berlin. In der DDR und im Ostblock förderte er die Opposition und weihte Priester des Untergrunds. John Olorunfemi Kardinal Onaiyekan John Olorunfemi Onaiyekan wurde im Jahr 1969 zum Priester geweiht. Sein universitärer Schwerpunkt liegt im Bereich der Bibelwissenschaften und der Fundamentaltheologie. In diese Zeit fiel auch seine Mitgliedschaft in der Internationalen Theologenkommission (19801985). 1992 wurde Onaiyekan Bischof von Abuja. Seit 2007 ist Onaiyekan Präsident der Bischofskonferenz von Nigeria und der Christian Association of Nigeria. In Afrika ist der im Jahr 2012 ernannte Kardinal bekannt für seine Arbeit für die Ökumene und den interreligiösen Dialog. Antonio Maria Kardinal Rouco Varela Nach seinen theologischen Studien in Salamanca (Priesterweihe 1959) wechselte er nach München zum Studium der Rechtswissenschaften. Einer Dozententätigkeit in München (bis 1969) folgte die Professur in Salamanca und die Erhebung zum Weihbischof von Santiago 1976. 1984 wurde Rouco Varela Erzbischof von Santiago de Compostela und 1994 Erzbischof von Madrid. 1998 zum Kardinal ernannt, nahm er an den beiden letzten Konklaven teil. Er veröffentlichte mehrere kirchenrechtliche Bücher und hat mehrere Ehrendoktorate. Camillo Kardinal Ruini Kardinal Ruini gehört zum italienischen Episkopat. Er war Dozent für Dogmatik sowie Studentenseelsorger der Katholischen Aktion. Nach seiner Ernennung zum Weihbischof wurde er Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz, der er dann ab 1991 als Präsident vorstand. 1991 wurde Ruini Generalvikar für das Bistum Rom, Erzpriester der Lateranbasilika und Kardinal. Seit 2007 ist Kardinal Ruini emeritiert. Robert Kardinal Sarah Nach seinen Studien in Guinea, Senegal und Frankreich wurde Robert Sarah 1969 zum Priester geweiht. Zehn Jahre später, mit 34 Jahren wurde er der jüngste Bischof (Bistum Conakry/Guinea). 2001 wechselte Sarah nach Rom als Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker. 2010 bis 2014 leitete er den Päpstlichen Rat Cor Unum. Papst Franziskus ernannte ihn 2014 zum Kardinalpräfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Jorge Liberato Kardinal Urosa Savino In Caracas geboren, wuchs Urosa Savino in Kanada auf. Nach seinen Studien wurde er 1967 zum Priester geweiht. 1990 erfolgte die Ernennung Savinos zum Erzbischof von Valencia (Venezuela) und 2005 von Caracas. Im Konsistorium des Jahres 2006 wurde er Kardinal. In Lateinamerika ist Savino aufgrund seines politischen Engagements bekannt. Mit verschiedenen öffentlichen Äußerungen stellte er sich gegen die Diktatur und ganz besonders gegen Hugo Chaves.

Klappentext
Papst Franziskus ist es ein Herzensanliegen, dass in der Kirche über die heutige Lage von Ehe und Familie nachgedacht wird und [] hilfreiche Vorschläge für die Bewältigung von Schwierigkeiten erarbeitet werden.[] So ist der Gedanke aufgekommen, die einschlägige Diskussion mit einigen Beiträgen zu bereichern, die nicht so sehr die wissenschaftliche Diskussion weiterführen, sondern hauptsächlich [] in seelsorglicher Perspektive praktische Fragen erörtern sollten. (Prof. W. Aymans)

Produktinformationen

Titel: 11 Kardinäle zu Ehe und Familie
Untertitel: Essays aus pastoraler Sicht
Editor:
Beiträge von:
EAN: 9783451303661
ISBN: 978-3-451-30366-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Herder
Genre: Religiöse Schriften & Gebete
Anzahl Seiten: 200
Gewicht: 308g
Größe: H210mm x B131mm x T20mm
Veröffentlichung: 30.09.2015
Jahr: 2015
Land: DE

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