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'... all diese fingierten, notierten, in meinem Kopf ungefähr wieder zusammengesetzten Ichs'

  • Kartonierter Einband
  • 125 Seiten
Dass jede literarische Selbstdarstellung fiktionale Elemente beinhaltet, ist in der gegenwärtigen Autobiographie-Diskussion unbest... Weiterlesen
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Beschreibung

Dass jede literarische Selbstdarstellung fiktionale Elemente beinhaltet, ist in der gegenwärtigen Autobiographie-Diskussion unbestritten. Mit dem von Serge Doubrovsky geprägten Terminus «Autofiktion» hat sich die Forschung verstärkt literarischen Texten zugewendet, die fiktionales und faktuales Erzählen der eigenen Biographie mehr oder minder offensichtlich vermischen und so die Problematik literarischer Selbstthematisierung reflektieren. Ausgehend von der theoretischen Diskussion um Autobio­graphie und Autofiktion werden Texte und Textentwürfe von Robert Walser, Annemarie Schwarzenbach, Paul Nizon, Friedrich Dürrenmatt und Urs Widmer mit ihren je eigenen und nicht selten eigenwilligen Konzepten des literarischen Umgangs mit der Biographie untersucht.

Autorentext
Elio Pellin, geb. 1964, ist Literaturwissenschaftler und Publizist. Projektleiter der Sommerakademie Schweizer Literatur am Centre Dürrenmatt Neuchâtel 2006, 2008 und 2010. Ulrich Weber, geb. 1961, Promotion an der Universität Bern, seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern, u.a. verantwortlich für die Nachlässe von Dürrenmatt und Highsmith, und seit 2000 auch im Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Co-Organisator der Sommerakademie Schweizer Literatur.

Inhalt
Peter Gasser: Autobiographie und Autofiktion. Einige begriffskritische Bemerkungen Wolfram Groddeck: ´Versuch, ein Selbstbildnis herzustellen´. Ein philologisch-poetologischer Kommentar zu Robert Walsers Prosastück ´Meine Bemühungen´ Lucas Marco Gisi: Der autofiktionale Pakt. Zur (Re-)Konstruktion von Robert Walsers ´Felix´-Szenen Heidy Margrit Müller: ´Je serai Archéologue´. Ein autofiktionales Lebenskonzept bei Annemarie Schwarzenbach Ulrich Weber: Friedrich Dürrenmatts ´Stoffe´ als Autofiktion Reto Sorg: Autofiktionalität und Heterotopie. Paul Nizons Selbsterfindung im schöpferischen Apparat des Journals Elio Pellin: Mit Schere und Klebstreifen. Die Literarisierung von Paul Nizons Journalen Irmgard M. Wirtz: Textgenetische Beobachtungen zu Urs Widmer

Produktinformationen

Titel: '... all diese fingierten, notierten, in meinem Kopf ungefähr wieder zusammengesetzten Ichs'
Untertitel: Autobiographie und Autofiktion
Editor:
EAN: 9783034011105
ISBN: 978-3-0340-1110-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Chronos
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 125
Gewicht: 324g
Größe: H225mm x B141mm x T18mm
Veröffentlichung: 01.04.2012
Jahr: 2012
Auflage: 03.04.2012
Land: CH

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