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Blanca Imboden: die Naturliebhaberin

Blanca Imboden Porträt
Blanca Imboden ist selbst ein richtiger Wandervogel.

Die gebürtige Schwyzerin Blanca Imbach, geboren 1962 in Ibach, hatte als Kind zwei grosse Träume: Sängerin und Buchautorin zu werden. Beides hat sie geschafft. Bevor sie sich dem Schreiben widmete, tourte sie 15 Jahre lang als Berufsmusikerin durch die Schweiz und Österreich. Die seit Juni 2015 selbstständige Schriftstellerin veröffentlichte bis jetzt zwölf Bücher und zahlreiche Kolumnen. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in der freien Natur, weshalb sie auch einen Roman über das Wandern geschrieben hat. Dieser fällt aber gerade durch seinen Titel auf: «Wandern ist doof». Für den witzigen Roman «Schwingfest – Verliebt in einen Bauern» besuchte Imboden gleich fünf Schwingfeste, um möglichst viel über den Schweizer Volkssport herauszufinden.

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Blanca Imboden im Interview

Gipfeltreffen Blanca Imboden
Das Buch «Gipfeltreffen» ist die Fortsetzung des Schweizer Bestsellers «Wandern ist doof».

Frau Imboden, mit «Gipfeltreffen» knüpfen Sie an Ihren Bestseller «Wandern ist doof» an. Wieso suchten Sie den Urmiberg als Handlungsort aus?
Ich suchte einfach nach einem Ort, an dem es mir Spass machen würde, zu recherchieren. Dass ich den Urmiberg entdeckte, der fast vor meiner Haustüre liegt, war ein Glücksfall. Ich verbrachte den halben Sommer dort.

Wie lange dauert es von einer Idee im Kopf bis zum fertigen Buch in der Hand?
Ungefähr ein Jahr.

Was inspirierte Sie zu Ihrem neuen Roman «Gipfeltreffen»?
Meine Leserinnen und Leser, die fanden, es müsste dringend eine Fortsetzung von «Wandern ist doof» geben.

Zu «Wandern ist doof» haben Sie und Ihr Mann sogar zwei Lieder komponiert. Wie entstand die Idee dazu?
Mit meinem Mann machte ich 15 Jahre lang Tanzmusik – die beiden Lieder waren ein kleines «Können-wir-es-noch»-Experiment.

Inwieweit sind Ihre Romane autobiografisch geprägt?
Meistens gibt es aus meinem Leben heraus einen Anstoss zu einem Thema. Dann aber lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Ein Stück Blanca findet sich allerdings in jedem Buch.

Und was ist das letzte Buch, das Sie selber gelesen haben?
«Eierlikörtage» von Hendrik Groen. Und dies quasi beruflich: Ich plane nämlich selber einmal einen Roman zu schreiben, der in einem Altersheim spielt. Das Buch ist übrigens grossartig.

Sie haben sich Ihre 2 grossen Kindheitsträume erfüllt: Sängerin und Buchautorin zu werden. Von sich selber sagen Sie, dass Sie ein Sonntagskind sind. Fällt es Ihnen leichter als anderen, Ihre Träume umzusetzen?
Viele sehen nur meine heutigen Bestseller. Davor gab es aber auch Bücher, die keiner lesen wollte. Aber – ich wusste ganz fest, was ich wollte, und habe nie aufgegeben. Natürlich gehört immer auch Glück dazu. Glück, das einem Sonntagskind vielleicht eher zufällt, wer weiss.

Wandern wurde erst vor ein paar Jahren zu einer Leidenschaft von Ihnen. Wie kam es dazu?
Ich wollte eigentlich abnehmen und ging deshalb zu einer Mentaltrainerin. Diese machte mich in drei Monaten zum Wandervogel. Dabei habe ich aber nicht ab-, sondern zugenommen. An Lebensfreude. Das Wandern hat mein Leben völlig verändert. Ich bin meiner Mentaltrainerin heute noch jeden Tag dankbar dafür.