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Bligg: Der experimentierfreudige Schweizer Musiker

Interview mit Bligg

Bligg am Ufer eines Flusses
Bligg ist nach einem Jahr Auszeit mit dem neuen Album «KombiNation» zurück. © Simon Zangger

Bligg, was macht dein neues Album «KombiNation» aus?
Wie der Albumtitel bereits ankündigt, spiele ich mit verschiedenen Genres, musikalischen Traditionen, Kulturen und Inhalten. So gibt es sowohl Songs mit unüberhörbar exotischen Einflüssen zu hören als auch Lieder, die mit Zitaten aus der Schweizer Volksmusik angereichert sind. Alles in allem würde ich das Album als eine liebesvolle (und humorvolle) musikalische Momentaufnahme unseres bunten, vielschichtigen Landes beschreiben.

Verrätst du uns mehr über einzelne Songs?
Nun, wie gesagt, auf «KombiNation» sind ganz viele unterschiedliche Inhalte vereinigt. Spektakuläre Liebeskapriolen («MoMoll») entwickeln sich neben dramatischen Ereignissen im Rotlichtviertel («Milieu»), in «Tüüfels Chuchi» üben sehr spezielle Köche ihr Handwerk und in «Schnee» sinnieren zwei gestandene Männer darüber, was nach ihnen wohl kommen mag. Dies um nur einige Beispiele zu nennen.

Eine ganz andere Frage: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast?
«Don Quijote» von Miguel de Cervantes. Eine fantastische Geschichte eines tragischen Helden, der darauf bestand, in seiner eigenen Welt glücklich zu werden. Das Thema hat eine zeitlose Gültigkeit. Dieses Buch habe ich übrigens bei euch bestellt und gemütlich nach einem Migros-Einkauf vom PickMup-Abholort mit nach Hause genommen.

Bliggs neues Album «KombiNation»

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