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Fuers Volk

Baschi

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0602517265561

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Baschi - Bereue Nüt

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Baschi - Wenn Das Gott Wüsst

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Baschi - Für's Volk

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Baschi - Heimat

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Baschi - Freinacht

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Baschi - 0545

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Baschi - Wieder Träume

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Baschi - Wenn Du Das Lied Ghörsch

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Baschi - Wiit Wäg

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Baschi - Danke

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Baschi - Nie Inre Chille

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Titel:
Fuers Volk
Interpret:
EAN:
0602517265561
Tracks :
11
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Baschi


interview

3. Dezember 2010

Get the Die grosse Fahrt geht weiter: Aufbruch in eine "Neui Wält". Nach über drei Jahren erscheint ein neues Mundart-Album von Baschi. Er erzählt uns von seinem neuem Album, seinen Plänen in Deutschland und seinem Beitrag zur diesjährigen Aktion "Jeder Rappen zählt".

hitparade.ch: "Neui Wält" ist dein zweiter Album-Release dieses Jahr, wie fühlt sich das an?
Baschi: Wir wussten zu Beginn, auf was wir uns einliessen. Ursprünglich war ein deutsches Album mit Release in der Schweiz und Deutschland geplant, und eine Mundart-CD für die Schweiz. Als klar wurde, dass der deutsche Release nicht mehr dieses Jahr erscheinen würde, beschlossen wir die CD vorerst nur in der Schweiz zu veröffentlichen. Mit zwei Alben mehr oder weniger gleichzeitig, war uns schon bewusst, wie viel Arbeit das gibt.

hitparade.ch: Aus den verschiedenen Casting-Shows im ganzen deutschsprachigen Raum sind nur noch du und Christina Stürmer übrig, die Weiterlesen
sich längerfristig halten konnten. Die meisten anderen Casting-Teilnehmer sind wieder in der Versenkung verschwunden. Was denkst du, läuft bei dir anders, wieso bist du eine Ausnahme?
Baschi: Vielleicht ist das Schicksal? Ich weiss es nicht. Das werden wohl einfach mein Weg und meine Bestimmung sein. Sicherlich hat es auch etwas mit Disziplin und einer gewissen Ernsthaftigkeit zu tun. In diesem Business ist nicht immer nur alles lustig, da gehört viel mehr dazu! Und genau dies muss man wollen. Viele der Casting-Teilnehmer stellten es sich einfach "cool" vor, in einer Band zu sein oder im Rampenlicht zu stehen. Und zugegeben, es gehört auch ein wenig Glück dazu!

hitparade.ch: Du bist aber nicht nur ein "Überbleibsel" dieser Casting-Geschichten, sondern du setzt mit jungen 24 Jahren, bereits Massstäbe im Schweizer Musikmarkt. Setzt dich das unter Druck oder lässt dich das bei einem neuen Album besser arbeiten?
Baschi: Beides. Ein gewisser Druck ist durchaus da, schliesslich weiss ich, was ich mit den CDs erreichen will und muss, damit ich auch davon leben kann. Andererseits ermöglicht es mir auch, einfacher zu arbeiten. Ich bin jetzt kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die Leute kennen mich, ich kann zum Beispiel meine CDs besser promoten. Wobei der Schwerpunkt immer noch bei der Musik liegt, beim Lieder schreiben und Freude daran haben.

hitparade.ch: Für deine "Neui Wält" hast du nicht mehr mit dem Erfolgsproduzent Roman Camenzind zusammengearbeitet. Was hat sich dadurch verändert und wie hat sich das ausgewirkt für dich?
Baschi: Die Zeit mit Roman war perfekt für meinen Karrierestart. Nach dem dritten Album ist der Schritt, etwas Neues zu wagen, ein logischer Schritt. Das versuchten wir mit dem deutschen Album, bei dem wir einen deutschen Produzenten hatten. Beim Mundartalbum bestätigte sich uns, dass wir es auch im Alleingang schaffen können.

hitparade.ch: Wie hat sich das bestätigt?
Baschi: Philipp, mein Gitarrist, und ich schrieben die Songs selbst und nahmen sie auch gleich alleine auf. Man sagt zwar, dass immer noch jemand aussenstehendes und neutrales, beigezogen werden muss und die Musiker ihre Stücke nicht selbst aufnehmen sollen. Diesbezüglich lehnten wir uns vielleicht durchaus ein wenig weit aus dem Fenster. Am Ende war aber alles, wie wir es uns vorgestellt hatten.

hitparade.ch: Bist du während den Aufnahmen also nicht mit Roman in Kontakt gestanden?
Baschi: Nein, überhaupt nicht. Ab und zu sehen wir uns an Veranstaltungen. Wir ziehen aber vorläufig einfach beide unser Ding durch, wobei ich nicht ausschliesse, dass wir irgendwann wieder einmal zusammen ins Studio gehen. Schliesslich funktionierte bei uns alles bestens.

hitparade.ch: Aber das neue Album hat er gehört?
Baschi: Bisher hielt er sich zurück mit Feedback, aber ich bin ganz Ohr…

hitparade.ch: "Neui Wält" tönt sehr abwechslungsreich. War das so geplant oder habt ihr einfach angefangen Songs zu schreiben und geschaut was dabei herauskommt?
Baschi: Wir haben einfach angefangen zu schreiben, ja. Meine Bandbreite ist sehr weit, was sicher auch damit zu tun hat, dass ich nicht an eine Band gebunden bin, sondern das tun kann wozu ich gerade Lust habe.

hitparade.ch: Dein Album erschien anfangs Dezember, in der Adventszeit. Warst du da speziell darauf bedacht, dich stimmungsmässig ein wenig an diese besinnliche Zeit anzupassen?
Baschi: Nein, das war nicht besonders im Hinterkopf. Wir wollten die CD einfach unbedingt noch dieses Jahr veröffentlichen, aber ich denke, dies hätte vom Inhalt her genauso gut im Sommer gepasst.

hitparade.ch: Auf der CD sind aber schon einige ruhige Songs?
Baschi: Ja klar, es hat sehr ruhige Songs auf der CD. Wir werden wahrscheinlich auch mit einer ruhigen Single beginnen. Vielleicht auch Lieder, die niemand von mir erwartet hätte!

hitparade.ch: Die Texte hören sich sehr autobiographisch an. Es scheint, als sei alles was du besingst, gerade letzte Woche passiert, täuscht das?
Baschi: Sicher nicht gerade letzte Woche, aber natürlich habe ich viel erlebt, worüber ich jetzt schrieb. So war ich zum Beispiel in Berlin, eine sehr abenteuerliche Zeit. Doch nicht alles ist autobiographisch, ein Teil stammt auch von Gefühlen, bei denen ich mich in andere Leute hineinversetzt habe. Die Texte sind jedenfalls aus dem Leben gegriffen!

hitparade.ch: Du hast gerade Berlin angesprochen… Was waren denn deine Erwartungen, bevor zu gegangen bist?
Baschi: Natürlich dachte ich damals, ich komme nach Berlin und erobere ganz Deutschland. Das ist auch nachwievor mein Traum und an diesem halte ich mich fest. Dazu passt ganz gut der Song "Willkomme uf dr Ärde", es ist nicht alles so einfach, wie es manchmal erscheint. Viel opferte ich für meine Berlin-Geschichte und darum schuldet mir Berlin noch etwas!

hitparade.ch: Wie sind deine weiteren Pläne in Deutschland?
Baschi: Deutschland ist ein geniales Nebenprojekt, wenn man es so nennen will. Meine Wurzeln sind in der Schweiz, hier verkaufe ich meine Musik und mache die Leute glücklich. Wenn das mit Deutschland ist das wunderbar, aber ich bin nicht jemand, der auf mehreren Hochzeiten tanzt und sich dann für die entscheidet, die besser läuft. In dem Sinn also eine Liebeserklärung an die Schweiz: "Berlin du bist in meinem Herzen, aber niemals mein Daheim. / Berlin ich komme bald wieder, aber niemals für immer."

hitparade.ch: Der Bonustrack "Chinder im Chrieg" ist der Titeltrack zur diesjährigen Aktion von "Jeder Rappen zählt". Schriebst du den Song eigens dafür, oder existierte er schon vorher?
Baschi: Wenn es solche Aktionen gibt, werden die Künstler angefragt ob gerade jemand einen passenden Song hat. So war das auch in diesem Fall. Ich hatte zwei Lieder, die sich von der Grundstimmung sehr gut eigneten, wobei keiner davon "Chinder im Chrieg" hiess. DRS3 entscheid sich für das eine Lied und ich änderte erst im Nachhinein noch ein wenig ab. Ich setze mich gerne für junge Leute ein, das mache ich auch noch bei anderen Organisationen wie zum Beispiel Pro Juventute. Es ist mir wichtig, dass die Jugend gut aufwachsen kann und sich sicher nicht mit dem Krieg beschäftigen muss!

hitparade.ch: Die Idee mit dem Kinderchor im Hintergrund, war das bei der Entstehung des Songs schon so geplant?
Baschi: Nein, das nicht. Bisher hatte ich noch nie einen Kinderchor im Hintergrund, das war aber ein Traum von mir. Darum war es fast selbstverständlich, dass zu diesem Lied einer gehört. Dass dabei ein talentiertes Kind sogar noch einen Solo-Part hat, gibt "Chinder im Chrieg" noch eine spezielle, unerwartete Note und das gewisse Etwas. Dieses unberechenbare passt zu mir.

hitparade.ch: Elf Termine sind im März und April für deine Tour geplant. Wieso erst in drei Monaten und nicht gleich mit dem Albumrelease?
Baschi: Das ist wohl eine marketingtechnische Strategie. Bis eine Tournee beginnen kann, braucht es einen gewissen Vorlauf. Alles will gut geprobt und geplant sein. Ich bin ausserdem froh, dass ich überhaupt eine Tour machen kann, darum ist es eigentlich egal ob Januar oder März.

hitparade.ch: Was kann man von euren Konzerten erwarten? Bringt ihr die älteren Hits in einem neuen Kleid?
Baschi: Da bin ich sehr offen, wenn zum Beispiel auch jemand aus der Band eine Idee hat. Andererseits bin ich auch ein wenig konservativ, denn wenn ich an ein Coldplay-Konzert gehe, möchte ich die älteren Hits auch gerne so hören, wie ich sie in Erinnerung habe. Aber ehrlich gesagt habe ich mir dazu noch nicht viele Gedanken gemacht.

hitparade.ch: Und im Sommer trifft sieht man dich auf den Openair-Bühnen?
Baschi: Genau, das war letzten Sommer schon so, und es hat mir grossen Spass gemacht. Die Auftritte sind immer eine Herausforderung, die mir je länger je mehr zusagt.

hitparade.ch: Und wie sieht deine Zukunft aus? Ist sie davon abhängig, ob es in Deutschland funktioniert?
Baschi: Das ist schwer zu beantworten. Jeder kann sich vorstellen, dass jemand der in Deutschland erfolgreich ist, gut leben kann und sich nicht mehr viele Sorgen machen muss. Andererseits ist es eine einmalige Chance, die ich möglichst unbeschwert packen möchte! Viel schlimmer wäre es nämlich, wenn es in der Schweiz nicht mehr funktionieren würde.

hitparade.ch: Kommen wir zur Top 10 der aktuellen Schweizer Charts. Kannst du die Songs kommentieren?

10. Eminem feat. Rihanna - Love The Way You Lie
Baschi: Wahrscheinlich der Song des Jahres, zusammen mit Rihanna. Eminem ist für mich sowieso der geilste Rapper!

9. P!nk - Raise Your Glass
Baschi: Powerfrau mit coolem Sound. Jeder Song ab dem Album ein Hit, unglaubliche Songwriter müssen da dahinter stecken!

8. James Blunt - Stay The Night
Baschi: Gefällt mir, mal ein wenig uptempomässig! Erinnert mich sehr stark an Train.

7. The Black Eyed Peas - The Time (Dirty Bit)
Baschi: Sehr innovativ, immer wieder mit neuem Sound und ihr Publikum gut überraschen kann.

6. Israel IZ Kamakawiwo'ole - Over The Rainbow
Baschi: Kann ich gut nachvollziehen, dass der Song so weit vorne ist. Schöne ruhige Nummer, gerade jetzt für die Weihnachtszeit!

5. Aloe Blacc - I Need A Dollar
Baschi: Ein Hit, der momentan auf und ab gespielt wird, von den Radiostationen. Ausserdem hat er eine grossartige Stimme!

4. Bruno Mars - Just The Way You Are
Baschi: Nicht unbedingt meine Wellenlänge.

3. Rihanna - Only Girl (In The World)
Baschi: Auch sie: Auf einen Hit folgt der nächste, unglaublich!

2. Shakira feat. El Cata - Loca
Baschi: Mir gefallen nicht alle Songs von ihr, gerade bei diesem finde ich, dass sie durchaus stärkere hat!

1. Duck Sauce - Barbra Streisand
Baschi: Dazu fehlt mir ein Kommentar. Ich frage mich teilweise schon, warum ich überhaupt versuche schöne Sätze zu bilden, wenn es so offensichtlich auch funktioniert… Zum Artikel

interview

2. September 2010

Nach über 3 Jahren Pause veröffentlicht Baschi dieses Jahr sogar zwei Alben. Während man sich für den Mundart-Baschi noch bis Dezember gedulden muss, kann man sich die Zeit mit dem hochdeutschen Album überbrücken, das gerade erschienen ist. Baschi hat bei uns zum Interview vorbeigeschaut.

hitparade.ch: Seit deinem letzten Album "Fürs Volk" sind über drei Jahre vergangen. Was war das Beste, das du in den letzten 3 Jahren erlebt hast?
Baschi: Ich erlebe jeden Tag etwas Abgefahrenes oder Spezielles. Dabei kann es sich sowohl um Leute, Orte oder bestimmte Umstände handeln. Es erscheint mir ein wenig wie in einem Actionfilm. Ehrlich gesagt, kann ich mich aber auch nicht mehr an alles erinnern, was in den letzten drei Jahren passierte. Die Europa- und Weltmeisterschaft waren sicherlich Anlässe, die grossartig waren, weil "Bring en Hei" dort immer wieder ein Thema ist. Zudem natürlich meine letzte Tournee mit Auftritten an verschiedenen Open Airs. Eine Weiterlesen
wichtige Erfahrung, sind ausserdem die Albumaufnahmen in Deutschland und die Begegnungen mit Til Schweiger - das sind Eindrücke die bleiben!

hitparade.ch: Wie nahe hast du Til persönlich kennenlernen können?
Baschi: Ein Mal trafen wir uns zu einem gemeinsamen Nachtessen in Berlin um alles zu besprechen. Ein weiteres Mal sah ich ihn bei The Dome in Deutschland. Til ist ein absoluter Superstar mit einem vollen Terminkalender und trotzdem ein sehr cooler Typ. Er interessiert sich sehr für Kunst und hat grossen Respekt für Musiker und Schauspieler übrig.

hitparade.ch: Worin liegt für dich der Reiz, es mit deutschen Songs in Deutschland zu versuchen? Die Gefahr sich total zu blamieren besteht durchaus!
Baschi: Bei allem, was in der Öffentlichkeit geschieht, besteht die Gefahr, sich blosszustellen! Ich hatte nie die Absicht, deutsche Lieder in der Schweiz zu veröffentlichen, plante aber auch nicht, eine CD damit aufzunehmen um in Deutschland durchzustarten. Es war viel besser: Die deutsche Plattenfirma kam auf mich zu und wollte eine CD von mir veröffentlichen! Testhalber sang ich einige meiner Lieder in Deutsch, was ihnen sehr gefiel und woraus sich dieses Album entwickelte. Für mich war es jedoch von Anfang an klar, dass ich den Release der Schweiz nicht vorenthalten wollte. Jetzt sind wir soweit bereit mit der Platte, für Deutschland fehlt uns noch ein gewisser "Push-Effekt", der mir zum nötigen Starterfolg verhilft. Als Schweizer in diesem Markt Fuss zu fassen ist nicht einfach.

hitparade.ch: Welche Musik aus Deutschland oder allgemein welche deutschsprachige Musik gefällt dir persönlich am besten?
Baschi: Ich bin schon länger ein Fan der deutschen Musik. Früher gefiel mir Xavier Naidoo sehr gut, oder auch Grönemeyer und Westernhagen. Das kann daran liegen, dass ich verstehe, um was es in den Liedern geht. Zudem gibt es einfach auch viele qualitativ gute Interpreten wie zum Beispiel Fanta 4 oder die Toten Hosen - die Musikszene ist sehr vielseitig, das mag ich!

hitparade.ch: Deine Single war bereits einige Wochen in den deutschen Charts. Gab es bereits erste Rückmeldungen aus Deutschland?
Baschi: Mit den heutigen Social Communities wir man als Musiker immer wieder kontaktiert und bekommt Feedback. Als Newcomer lohnt es sich in einem so grossen Land halt einfach nicht, eine CD zu veröffentlichen, wenn noch nicht alles parat ist. Darum warten wir alle sehr gespannt darauf, was Universal Deutschland aus dem Hut zaubert! Die grosse Fahrt beginnt aber definitiv, wobei ich zugebe, dass es schon eher ein Wunder wäre, wenn die CD in Deutschland gleich riesig einschlagen würde. Einzig vergleichbar ist vielleicht Christina Stürmer, die aus einer österreichischen Castingshow und mit Universal durchstartete, was aber vor einigen Jahren war.

hitparade.ch: Du hast in Deutschland auf Ebay ein Privatkonzert versteigert. Was waren das für Leute und was war das für eine Erfahrung?
Baschi: Keine Ahnung (lacht)! Das Konzert fand noch nicht statt, denke aber, das kommt noch. Es gab verschiedene Aktionen, wobei einige im Sand verliefen. Bei dem Privatkonzert war das Problem, dass die Ersteigerer ziemlich weit weg von Berlin wohnen - darum wurde beschlossen, den Anlass auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Weil ich zu dem Zeitpunkt gerade im Studio war und zur Kinopremiere musste, wäre es beinahe unmöglich gewesen wegen zwei oder drei Songs 400 Kilometer zu reisen.

hitparade.ch: Wenn Schweizer Hochdeutsch sprechen, hört man das meistens relativ schnell. Hast du deine Aussprache für diese Songs speziell trainiert?
Baschi: Nein, ich liess beim Singen meinen Gefühlen einfach freien Lauf - wie in der Schweiz. Wie es sich anhört müssen andere Ohren beurteilen! Meine Leute in Deutschland sind zufrieden und sagen teilweise sogar, dass es nicht sofort erkennbar ist, dass ich aus der Schweiz komme. Natürlich klingt zwischendurch ein Dialekt durch, aber der könnte beispielsweise auch aus dem süddeutschen Raum stammen.

hitparade.ch: Zwei deiner älteren Songs sind jetzt in einer deutschen Version auf der CD. Wie habt ihr die ausgewählt?
Baschi: Da hatte Universal Deutschland ein gewisses Mitspracherecht und äusserte seine Wünsche. Die meisten Lieder sind aber neu und bisher ungehört!

hitparade.ch: Gab es Songs, die in Hochdeutsch gar nicht funktionierten?
Baschi: Ich glaube, jeder Song würde funktionieren auch wenn es nicht einfach ist. Mundart und Hochdeutsch sind auch nicht so extrem unterschiedlich. Manchmal macht es in Deutsch sogar mehr Spass! Beim Songwriting konnte ich mit einigen bekannten Namen aus der Hamburger Szene zusammenarbeiten, was eine tolle Erfahrung war.

hitparade.ch: Was machte mehr Freude, zu sehen wie deine Songs in Hochdeutsch klingen oder ganz neue Lieder zu komponieren?
Baschi: Neue Lieder zu schreiben war in dieser Situation eine grosse Herausforderung. Dass es alle Songs auf die CD geschafft haben zeigt mir, dass glücklicherweise ein gewisses Potential vorhanden ist. Das macht mir grosse Freude, wobei es auch schön war, meine älteren Hits neu aufzunehmen und dabei kleine Anpassungen zu machen. Im Nachhinein finde ich den direkten Vergleich zwischen Mundart und Deutsch sehr spannend.

hitparade.ch: Mit nur 10 Songs ist deine neue CD das Album mit den wenigsten Tracks. Hattest du weniger gute Songs zur Auswahl, oder warum habt ihr euch so stark beschränkt?
Baschi: Aufgenommen haben wir insgesamt 15 Lieder. Ursprünglich war unser Ziel das Album in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleichzeitig zu releasen, was jetzt aber nicht funktionierte. Ich bin froh, dass Universal nicht auf die Veröffentlichung beharrte, sondern noch auf den richtigen Moment wartet und mich unterstützt. Weil in der Schweiz aber bald ein neues Mundart-Album von mir erscheint, konnten wir hier nicht mehr länger warten. Darum ist die aktuelle CD mehr ein "Vorab-Album" mit etwas weniger Liedern, alle andern werden vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

hitparade.ch: Mit "Bring en hei" hast du mit 100 Wochen in den Charts einen neuen Schweizer Rekord aufgestellt. Wie wichtig ist dir diese Marke?
Baschi: Das realisiere ich gar nicht richtig. Mit dem Lied habe ich schon so viel erreicht und erlebt, dass dieser Rekord einfach noch dazu kommt. Wenn ich in vier oder fünf Jahren zurückschaue, ist es möglich, dass ich sagen kann: "Doch, dieses Lied hat Schweizer Musikgeschichte geschrieben!". Mein Fokus liegt momentan eher in Deutschland oder auf dem neuen Mundartalbum.

hitparade.ch: Es gibt Künstler, bei deren Namen man nur an ihren erfolgreichsten Hit denkt. Wie siehst du die Gefahr, dass man Baschi nur noch mit "Bring en hei" verbindet und du nur noch gefragt bist, wenn die Schweizer Nati an einer WM oder EM ist?
Baschi: Das wird sich mit meiner neuen Mundart-Platte zeigen! Während den letzten sechs Jahren habe ich aber immerhin mehrere Lieder in den Top-3 der Charts gehabt, darum denke ich nicht, dass bei mir von einem "One-Hit-Wonder" gesprochen werden kann. Das merke ich auch an meinen Konzerten, wenn die Leute mehr als nur "Bring en hei" mitsingen können!

hitparade.ch: Wie bereits erwähnt, erscheint im Dezember ein Mundart-Album von dir. Kannst du uns darüber schon etwas verraten?
Baschi: Wir schrieben dafür insgesamt 30 neue Lieder, und man darf nicht vergessen, dass ich damit innert kürzester Zeit zwei total neue Alben veröffentlichte. Am 13. September gehen wir wieder ins Studio um die CD aufzunehmen. Das bisherige Feedback ist äusserst positiv, es scheint als hätten wir einige ganz grosse Nummern geschrieben - aber das wird sich zeigen! Ich freue mich jedenfalls auf Baschi wie die Schweiz ihn kennt und hoffentlich liebt: Melodiös, frech, Stadion-Songs und Balladen - es ist alles vorhanden.

hitparade.ch: Für wann ist die Tour geplant?
Baschi: Die wird im Januar, Februar, März stattfinden. Es gibt eine grosse Clubtour und hoffentlich einige Festivalgigs, dazu Konzerte und Promotion in Deutschland, wenn alles wie gewünscht klappt!

hitparade.ch: Wirst du an den Schweizer-Gigs auch deutsche Lieder spielen?
Baschi: Wenn wir bisher an Festivals einzelne Titel in Hochdeutsch gespielt haben, bewarf uns niemand mit Steinen - das ist doch schon ein gutes Zeichen! (lacht) Der Fokus in der Schweiz liegt aber bestimmt beim Mundart, damit bin ich aufgewachsen und werde damit sterben.

hitparade.ch: Kommen wir zur Top 10 der Schweizer Charts. Kannst du sie kommentieren?

10. Eminem - Not Afraid
Baschi: Geiles Comeback, geile CD. Wobei mir das Lied mit Rihanna besser gefällt - aber das kommt noch weiter vorne.

9. Hurts - Wonderful Likfe
Baschi: Davon schwärmen momentan alle - die Sensation. Ich selbst hörte erst zwei drei Lieder, gefällt mir aber gut.

7. Katy Perry feat. Snoop Dogg - California Gurls
Baschi: Nicht unbedingt mein Ding, eher "Kaugummi-Pop".

5. Lady GaGa - Alejandro
Baschi: Das Phänomen des Jahrtausends. Der Song zählt nicht zu ihren besten, wobei das Video massiv stark ist!

4. Shakira feat. Freshlyground - Waka Waka (This Time For Africa)
Baschi: Krass, wie lange sich dieser WM-Song schon in den Charts hält! Reisst mir aber nicht vom Stuhl.

3. Flo Rida feat. David Guetta - Club Can't Handle Me
Baschi: Song für den Club, nicht unbedingt meins.

2. Eminem feat. Rihanna - Love The Way You Lie
Baschi: Ganz schöne Nummer!

1. Yolanda Be Cool vs DCup - We No Speak Americano!
Baschi: Ebenfalls für den Club, gefällt mir aber gut. Schlicht und einfach. Zum Artikel

interview

18. Mai 2007

Im Schweisse ihres Angesichts und im Wissen um die hohen Erwartungen an ihre Arbeit haben sich Baschi und sein Produzent und musikalischer Mentor, Roman Camenzind, wochenlang die Wörter und Töne im Studio um die Ohren gehauen. Jetzt ist das dritte Album endlich erhältlich. Wir haben Baschi zu einem Interview getroffen und einige Fragen stellen dürfen.

hitparade.ch: Mit diesem Interview bist du nun der meistinterviewte Künstler von hitparade.ch. Klingt nach einem "alten Hasen" im Showgeschäft. Würdest du dich selbst auch schon als einen solchen bezeichnen?
Baschi: Um Himmels Willen - nein! Ich bin ein absolutes Greenhorn, das glaubst du gar nicht. Ein Routinier und Profi würde Vieles anders machen als ich.

hitparade.ch: Wie hat sich der Mensch Sebastian Bürgin in den letzten Jahren verändert?
Baschi: Ich bin immer noch der gleiche liebenswerte Chaot, meistens gut gelaunt. Charakterlich hat mich das Ganze nicht wirklich Weiterlesen
beeinflusst.

hitparade.ch: Nun gut, das sagst jetzt du. Würden Freunde und Familie auf diese Frage gleich antworten?
Baschi: Ja, absolut. Für mich gibt es auch gar keinen Grund, mich deswegen zu verändern oder sogar abzuheben. Vielleicht liegt es an der Erziehung und am Heimatort, im Baselbiet sind doch alle so ziemlich bodenständige Leute.

hitparade.ch: Mit "Bring En Hei" hast du Platin-Status erreicht, außerdem hat die Schweiz bei der Fußball-WM beeindrucken können. Unterm Strich also eine perfekte Veranstaltung für dich.
Nächstes Jahr steht ja die EM in unserem Heimatland in Kooperation mit Österreich an: Kannst du dir vorstellen, auch hierfür eine Hymne beizusteuern?
Baschi: Eine gute Frage, schwierig zu beantworten. Die Frage lautet sicherlich: Kann man den Song noch toppen? Der Song ging dermassen unter die Haut und hat das Volk mitgerissen. Ich werde es sicher versuchen, aber wenn es nicht klappt, dann klappt es eben nicht. Ich denke da auch an "You'll Never Walk Alone"; diesem Song hat keine andere Komposition in den letzten zwanzig Jahren das Wasser reichen können, das stört auch niemanden. Ich freue mich, wenn jemand "Bring En Hei" toppt, aber das wird ziemlich schwierig.

hitparade.ch: Was ist dein Traum, bezogen auf diese Veranstaltung? Eventuell das Singen der Nationalhymne vor einem Spiel?
Baschi: Die Nationalhymne nicht mal unbedingt, vielleicht eher "Bring en hei" vor einem Spiel. Aber es gab an der letzten WM viele schöne Momente, zum Beispiel als ich in Hannover eingeladen war. Wenn "Bring En Hei" das Volk nochmals so begeistert, dann kommen sicher wieder schöne Auftritte hinzu, da lasse ich mich überraschen. Aber das schönste wäre natürlich der EM-Titel, keine Frage.

hitparade.ch: Die Lyrics zur ersten Single "Wenn das Gott wüsst" sind nichts für prüde Gemüter. Inwiefern hat es negative Kritik von religiösen Vereinigungen oder auch von Fans gegeben, und wie bist du damit umgegangen?
Baschi: Also… (zögert) Von den Fans selber habe ich wenig bis gar nichts gespürt. Es gab vereinzelt Reaktionen in meinem Gästebuch, man sei enttäuscht. Aber vielleicht auch, weil es musikalisch etwas anderes ist als meine letzten Songs. Von den religiösen Vereinigungen habe ich nicht viel mitbekommen. Ich habe sicherlich das eine oder andere Interview gelesen oder Fernsehberichte gesehen, in denen sich die Leute ein bisschen geärgert gezeigt haben, aber ansonsten habe ich wirklich praktisch nichts mitbekommen.

hitparade.ch: Ich habe von Morddrohungen gelesen.
Baschi: Ja gut, das darf man aber auch nicht wirklich ernst nehmen. Es gab vereinzelt weniger schöne Gästebucheinträge. Da hat aber sicherlich auch die Raser-Story seinen Teil dazu beigetragen, und ich verstehe auch teilweise, dass die Leute da ein bisschen Frust rauslassen mussten.

hitparade.ch: Um nochmals zurück auf den Song "Wenn das Gott wüsst" zu kommen: Viele Künstler sehen im Glauben ihre Energiequelle und bedanken sich so bei Gott. Inwiefern trifft das auf dich zu?
Baschi: Um mal eines klarzustellen: Wenn ich nicht an Gott glauben würde, dann hätte ich doch keinen Song über Gott geschrieben. Textlich hätte der auch anders ausfallen können. Jetzt kam es eben so. Aber wie viele Andere glaube auch ich an eine höhere Macht, auch wenn ich nicht der Typ bin, der Sonntag für Sonntag in der Kirche sitzt.

hitparade.ch: Heute erscheint das neue Album "Fürs Volk". Wie ist dieser Titel zu interpretieren?
Baschi: Meine Musik ist für jede und jeden zugänglich. Es gab auch schon Leute, die mir erzählt haben, dass ich ihnen mit meinen Texten aus dem Herzen spreche, beziehungsweise singe. Daher ist meine Musik - oder eben das Album - für das Volk.

hitparade.ch: Worin liegt deiner Meinung nach der größte Unterschied im Vergleich zu den Vorgängeralben, musikalisch und textlich gesehen?
Baschi: "Reifer", das klingt komisch, ich weiss. Aber es liegt nun eben wieder ein Jahr dazwischen. Es ist ein Album, das man wirklich von Track eins bis elf durchhören kann. Auf den meisten Alben hat es doch zwei bis drei Hits, der Rest sind Füller oder Experimente. Das sehe ich aber bei "Fürs Volk" anders: Hier hat jeder Song seine Berechtigung, auf dem Album Platz zu finden. Daher sind es halt nicht 18, sondern "nur" elf Songs geworden - die besten elf!

hitparade.ch: Wenn wirklich alle Songs so gut sind, habt ihr dann lange überlegen müssen, welcher Song als Single ausgekoppelt wird.
Baschi: Ja, da gab es viele Diskussionen. Sollen wir eher etwas Elektronisches, Freches wie "0545" auskoppeln oder doch eher etwas Typisches wie "Fürs Volk", das ja übrigens eine sehr schöne Hookline hat? Da gab es doch einige Überlegungen.

hitparade.ch: Nochmals zurück zu "Wenn das Gott wüsst": Darin verherrlichst du in gewisser Weise den Marihuana- und LSD-Konsum.
Baschi: (unterbricht) Verherrlichen nicht!
hitparade.ch: Gefestigte Personen oder Menschen mit Drogenerfahrung wissen es vermutlich richtig zu interpretieren, aber bei der leicht zu beeinflussenden Jugend sieht das anders aus. Wie denkst du darüber?
Baschi: Schwierig! Es gibt in der Schweiz immer wieder Sportler und Künstler, die Vorbildfunktionen übernehmen. Ich zähle mich auch dazu. Wobei sich die Vorbildfunktionen eines Roger Federer und eines Baschi natürlich gewaltig unterscheiden. Er der Saubere, der sein Ding durchzieht, ich der lebensfrohe Geniesser. Textlich jedoch will ich kein Vorbild sein. Es ist mein Recht als Künstler, das zu sagen, was ich will.

hitparade.ch: Dank "Baschi National" bist du nun ja sowohl als Künstler als auch als Person noch bekannter geworden. Sarah Connor musste für eine ähnlich konzipierte Show viel Kritik einstecken. Hattest du jemals Bedenken?
Baschi: Für mich war klar: Ich will es nicht so machen wie Sarah Connor. Aber es gibt ja auch Unterschiede zwischen diesen verschiedenen Doku-Soaps. Bei Sarah Connor hat man doch gesehen, dass da gut 75 Prozent gestellt war, dass sie ja praktisch schauspielerische Leistungen erbringen musste. Bei uns ist es halt ein ganz neues, herausforderndes Projekt. Wir waren alle selbst gespannt. Ich bin selten so authentisch wie in dieser Sendung.

hitparade.ch: Dein Konzert vom Lastwagen in Zürich war ein großer Erfolg und eine sehr gute Idee. Können wir in nächster Zeit wieder so typische Aktionen erwarten?
Baschi: In erster Linie will ich die Leute unterhalten. Ich will ein facettenreicher Künstler sein. Solche Ideen sollen Platz haben, ich will noch einige Aktionen in diesem Stil machen.
hitparade.ch: Denen du ja auch das Image als jugendlicher Rebell zu verdanken hast. Inwiefern entspricht dies deiner Persönlichkeit, und war es jemals deine Absicht, diesen Eindruck in den Medien zu vermitteln?
Baschi: Jein. Rebell ist ein umfangreicher Begriff. Ich werde mit meiner unberechenbaren Art halt oft als pseudorebellisch dargestellt. Das ist aber nicht unbedingt Absicht. Ich bin jetzt zwanzig, ein junger Musiker, der entdeckungsfreudig ist und noch viel erleben will.

hitparade.ch: Du bist der erste Mundart-Künstler mit drei Top-3-Hits? Was bedeuten dir solche Bestätigungen, dass deine Musik ankommt?
Baschi: Unglaublich. Also ein längeres Glied habe ich deswegen noch lange nicht. Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn ich zurückblicken kann: Platz 6 bei Musicstar, drei Alben und nun auch bereits drei Songs in den Top 3 - geil! Da gibt es Bands, die nach zwanzig Jahren noch nicht so erfolgreich sind. Das macht mich natürlich stolz. Aber wegen dem verliere ich noch lange nicht den Boden über den Füssen.

hitparade.ch: Ein Karrierehöhepunkt jagte bisher den nächsten - was sind deine weiteren Vorhaben?
Baschi: Jetzt kommt erstmal mein Album raus. Kann ja sein, dass das niemanden interessiert, dass niemand die CD kauft, und dann? Zuerst muss ich mal abwarten, wie sich das Album verkauft. Mein Ziel ist es weiterhin, Musik machen zu können, Konzerte zu geben und - wer weiss - vielleicht eines Tages den Schritt ins Ausland zu wagen. Ich habe das zwar schon im ersten Interview gesagt (lacht) und hoffe nicht, dass ich das auch noch im zehnten Interview sagen werde.

hitparade.ch: Und wenn du wieder einen Hit hast? Man hat ja bereits lesen können, dass du dir Gedanken über einen Auftritt beim Eurovision Song Contest machst. Gibt's dann erstmals einen Song auf englisch von dir?
Baschi: Das müsste man wahrscheinlich schon auf englisch machen, ja. Aber da muss ich jetzt aufpassen. Der Eurovision Song Contest ist gerade erst vorbei, da kann ich doch nicht einfach rein springen und meine Teilnahme verkünden. Das müsste einen natürlichen Lauf nehmen. Man würde ein normales Auswahlverfahren machen, die Leute würden abstimmen. Ob ich dann vom Schweizer Volk gewählt würde, wäre dann die nächste Frage. Aber im Bezug auf den Eurovision Song Contest: Mitzumachen, das ist doch das Wichtigste! Ob du nun gewinnst oder im Halbfinale ausscheidest, das spielt keine Rolle. Seien wir doch ehrlich: Nach drei Tagen ist das Ganze doch vergessen. Beim Bobo ist es leicht anders, klar. Das ist ein Star, da hatte man riesige Erwartungen.

hitparade.ch: Kommen wir nun zu den Top 10 der Schweizer Hitparade.

10. Jennifer Lopez - Qué hiciste
Baschi: Cool zwischendurch, brauche ich aber nicht wirklich. Berührt mich nicht.

9. DJ Bobo - Vampires Are Alive
Baschi: Nicht gerade mein Stil, aber ein toller Typ. Der zieht sein Ding durch!

8. Avril Lavigne - Girlfriend
Baschi: Keine Ahnung, was ihr Problem ist.

7. DJ Ötzi & Nik P. - Ein Stern (... der deinen Namen trägt)
Baschi: Ein Ohrwurm erster Güte! Müsste besser klassiert sein!

6. Linkin Park - What I've Done
Baschi: Noch nicht gehört, sorry.

5. Ville Valo & Natalia Avelon - Summer Wine
Baschi: Recht geil, mal was Anderes!

4. Mika - Grace Kelly
Baschi: Geiler Song um in den Tag zu starten.

3. Baschi - Wenn das Gott wüsst
Baschi: Wird in die Geschichte eingehen. Ein unglaublicher Song mit einer unglaublichen Melodie. Unglaubliche Poesie!

2. Nelly Furtado - Say It Right
Baschi: Die macht momentan wohl alles richtig.

1. Beyoncé & Shakira - Beautiful Liar
Baschi: Cooler Song, schöne Frauen.
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interview

1. Mai 2006

Baschi, der Fussballer mit Stimme, spielt bei "Der Match" mit und hat auch den Song für diese erfolgreiche Sendung geliefert. Diese Woche erscheint die Single "Bring en hei", natürlich ein Anlass für uns, Baschi zum Interview einzuladen und ihn über seine Musik und Fussball auszufragen.

hitparade.ch: Du hast dich im Fussballcamp regelrecht abgerackert. Hat es dir bei "Der Match" gefallen?
Baschi: Es war eine super Sache! Es ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen, dass ich dort unter professioneller Leitung mitmachen durfte. Ich denke, es wurden die beiden besten Trainer für diese Sendung ausgewählt, Gress und Schöneberger. Nie hätte ich gedacht, dass es so unkompliziert werden würde mit so vielen Promis auf einem Haufen. Es war wirklich eine sehr coole Woche, wenn auch anstrengend - es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

hitparade.ch: Was hältst du von Gilbert Gress?
Baschi: Er ist ein easy Typ! Er ist sehr herzlich Weiterlesen
und menschlich. Es war angenehm, mit ihm zu arbeiten.

hitparade.ch: Wie bei MusicStar wird man nominiert und es kann sein, dass man das Team verlassen muss. Fühlt sich das wieder ähnlich an?
Baschi: Nicht unbedingt. Bei dieser Sendung geht es hauptsächlich um den Plausch und ums dabeisein. MusicStar dagegen war eher verbittert. Man sieht es bei "Der Match" nicht allzu schlimm, wenn man rausfliegt oder nominiert wird. Natürlich wurmt es einen, denn jeder möchte am 1. Juni gerne dabeisein, aber schlussendlich hat niemand geweint, wenn er rausgeflogen ist.

hitparade.ch: Du bist am 1. Juni dabei, oder?
Baschi: Ja, ich werde dabei sein.

hitparade.ch: Ihr werdet bei diesem legendären Match auf Ex-Fussballstars treffen. Gibt's darunter auch einige Vorbilder, die du als Kind bewundert hast?
Baschi: Alle die dort mitmachen, waren früher mal Vorbilder. Vielleicht macht Alain Sutter mit, ich weiss es nicht. Es sind erst vier Namen bekannt. Früher war ich natürlich FCB-Fan, alles andere hat mich zu dieser Zeit nicht besonders interessiert. Geil wär natürlich, wenn eine reine FC-Basel-Mannschaft gegen uns antreten würde, aber es wird auf jeden Fall spannend.

hitparade.ch: Wie siehst du eure Chancen gegen die Ex-Profis?
Baschi: Viele sagen, wir hätten gar keine Chance. Ich sags jetzt so schön, wie es Regula Späni gesagt hat: Ihr habt keine Chance, also nutzt sie irgendwie. Ich denke jedenfalls nicht, dass es eine einseitige Sache wird, denn wir sind gut parat für den Match. Im Vorfeld wurden schon grosse Töne gespuckt von den Vieren, die bereits definitiv dabei sind: Sie behaupteten, es werde nicht mehr als ein kleiner Spaziergang. Ich denke aber, wir werden denen ganz schön einheizen.

hitparade.ch: Wieder war Piero dein Konkurrent in einer Sendung. Wie hat er sich so auf dem Rasen gemacht?
Baschi: Ich hab ihn auf dem Feld nicht so gut kennen gelernt, aber ich glaube auf der Bühne macht er eine bessere Figur. Schade, dass er verletzungsbedingt rausgeflogen ist.

hitparade.ch: Du hast ja lange von einer Fussballkarriere geträumt. Machst du noch immer so viel Sport, oder hat deine Kondition durch die Musik nachgelassen?
Baschi: Es hat schon ein wenig nachgelassen. Tourneen sind manchmal nicht so gesund für den Körper. In den ersten Tagen bin ich daher ziemlich "druntergekommen", was das Lauftraining und so anbelangt. Mittlerweile trainiere ich aber wieder regelmässiger, was ich körperlich auch spüre. Es geht mir recht gut und ich kann auch problemlos mithalten.

hitparade.ch: Wie siehst du die Kombination Rauchen und Sport?
Baschi: (überlegt einen Moment und zündet sich erst mal eine Zigarette an.) Natürlich ist es ein Widerspruch in sich, aber ich hab mal gehört, dass es gar nicht so gefährlich ist, wenn man regelmässig Sport treibt und dazu raucht. Also nicht gleichzeitig. (grinst) Das Rauchen schadet dem Körper weniger als wenn man gar keinen Sport macht. Kann ich auch nachvollziehen, aber schlussendlich ist das Rauchen ja trotzdem schädlich.

hitparade.ch: Nehmen wir an, du hättest bisher noch keinen musikalischen Erfolg gehabt und du könntest wählen zwischen einer Nummer Eins Platzierung in den Charts oder einem Platz in der Schweizer Nati bei der WM. Was würdest du wählen?
Baschi: Was ist denn das für eine Frage! (lacht) Wenn ich es wirklich soweit schaffen würde und an der Fussball-WM einen Stammplatz hätte, dann wär das sicher geiler, denke ich. Aber es ist schon eine schwierige Frage. Ich bin ein Fussballer mit Stimme. Wenn wir ehrlich sind: Etwas Schöneres als Fussball und die Weltmeisterschaft gibt's nicht. Natürlich ist Musik machen auch schön! Die Frage lässt sich kaum beantworten. Aber wenn ich spontan eine Antwort geben muss, dann würd ich mich in meiner momentanen Euphorie für die WM entscheiden. Aber das würde wohl jeder sagen.

hitparade.ch: Wie hast du dich mit deinem Zimmergenossen Stress verstanden?
Baschi: Wir sind ja bei der gleichen Plattenfirma und haben das gleiche Management. Schon im Vorfeld haben wir zusammen trainiert. Er ist ein interessanter Mensch. Er ist ja 10 Jahre älter als ich und konnte mir viele Tipps geben. Er ist ziemlich cool, und man kann sehr gut mit ihm reden. Ich hoffe, man trifft sich auch mal auf musikalischer Ebene.

hitparade.ch: Habt ihr schon über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen?
Baschi: Also ich frag ihn jedes Mal, wenn ich ihn sehe! Ich wollte schon lange mal ein Duett machen. Hip Hop ist vielleicht nicht das, was ich dauernd höre, aber ich find seinen Style sehr geil. Ich wäre also nicht abgeneigt, mit ihm mal was zu machen. Und so wie es aussieht, ist auch er nicht abgeneigt! Er ist einfach ein Typ, der länger über so was nachdenkt.

hitparade.ch: Du hast den Titelsong zu "Der Match" geschrieben. "Bring en hei" ist schon jetzt ein echter Ohrwurm und könnte auch zum offiziellen WM-Song für die Schweiz werden. Hattest du ohnehin vor einen Fussballsong zu schreiben oder wurdest du "beauftragt" für die Sendung einen zu machen?
Baschi: Wir wurden angefragt, ob wir Lust hätten, so was zu machen. Ich fand das eine super Chance. Wir haben den Song innerhalb zweier Tage geschrieben, denn es war ziemlich spontan und wir hatten nicht viel Zeit. Ab Freitag, 12. Mai kann man den Song kaufen! Gerade heute haben wir erfahren, dass das Schweizer Fernsehen meinen Song ausgewählt hat als offiziellen SF-WM-Song! Das ist natürlich der Hammer! Das könnte rein kommerziell mein musikalisches Highlight sein. Die Präsenz wird natürlich enorm sein, wenn der Song vor jeder Sportschau oder in jedem WM-Trailer gespielt wird. Das hören dann etwas mehr als 10 000 Leute. Ich sehe das als super Chance.

hitparade.ch: Der Song ist ja momentan auf Platz 50 der offiziellen Download-Charts, auf Platz 68 in den Airplays, und die Single kann man nun kaufen. Was sind deine Erwartungen?
Baschi: Also ganz klar, es ist ein Fussballsong. Ich persönlich würde jetzt keinen Fussballsong kaufen gehen. Aber wenn der Song wirklich einschlägt und die Leute ihn hören wollen, dann traue ich diesem Song absolut eine gute Platzierung zu. Es ist jetzt nicht so wie bei einem Album, wo ich wirklich auf die Charts fokussiere. Aber natürlich wäre es schön und würde vieles erleichtern, wenn der Song in die Top 5 käme. Ich denke, das könnten wir auch schaffen.

hitparade.ch: Es gibt ja neben deinem Song auch noch den Blick und DRS3-Wettbewerb um den Titelsong zur Fussball-WM. 11 Songs kamen in eine End-Auswahl. Kam es für dich nie in Frage, da mitzumachen?
Baschi: Eigentlich weniger, es war gar nie ein Thema. Als ich von diesem Contest gelesen habe, wollte ich zwar zuerst auch einen Song machen. Aber kurz darauf kam "Der Match", und wir dachten uns dann, es ist irgendwie cooler, wenn man dadurch den Rank finden und einen Fussballsong so etablieren kann. Und auch wenn man dadurch den anderen auf gut deutsch gesagt ein bisschen ans Bein pissen könnte. Dies ist uns auch gelungen! Sicher war es nicht unsere Absicht! (Grinst) Ich denke, mit dem Schweizer Fernsehen im Rücken gibt's eine ziemlich grosse Plattform der Möglichkeiten, was echt cool ist.

hitparade.ch: Kennst du die elf Songs auf dieser CD?
Baschi: Ich habe das Album nicht. Mal sehen ob ich's bekomme. Mich interessiert schon, was da qualitativ bei den anderen entstanden ist und wie die gearbeitet haben. Ich hab mal einen Ausschnitt aus Pieros Song gehört und auch einen Teil von "Kick It Over The Line" von Chris von Rohr und Kilchsberger. Aber ich denke, schlussendlich entscheiden die Leute, welchen Song sie hören wollen und zu welchem sie mitschreien. Und ob dieser Song dann von DRS3 ist oder vom Schweizer Fernsehen supportet wird, spielt doch eigentlich keine Rolle.

hitparade.ch: Freust du dich auf die WM?
Baschi: Auf jeden Fall, es ist das Highlight des Jahres.

hitparade.ch: Gehst du ein Match schauen?
Baschi: Leider bin ich noch zu keinen Billets gekommen! Den meisten Leuten ist es ja so ergangen, es ist wie in einer Lotterie. Wer weiss, vielleicht komm ich durch ein Hintertürchen zu einem Ticket! Es wär sicher ein riesen Erlebnis.

hitparade.ch: Was sind deine Erwartungen an die Schweizer Nati?
Baschi: Ich denke, das Gruppenspiel werden sie überstehen. Das Achtelfinale sollte auch noch drinliegen und alles weitere wäre natürlich Zucker.

hitparade.ch: Was denkst du über die WM-Welle? Gehörst du zu den Fans, die WM-Küchlein backen und WM-Liibli anziehen?
Baschi: Kann man eigentlich schon sagen. Halt schon früher bei FC-Basel bin ich wirklich an jedes Spiel gegangen, auch wenn es auswärts war. Dann hat sich das etwas gelegt. Und jetzt gibt's da die Schweizer Nati, für die gibt man sein Herzblut und alles! Da darf es also auch ruhig mal ausarten. Da ist man schliesslich mit Leib und Seele dabei, hofft und fleht!

hitparade.ch: Zurück zur Musik: Dein Album "Baschi" schoss sofort auf Platz eins der Schweizer Charts und du wurdest mit dem Prix Walo als Newcomer des Jahres 2004 ausgezeichnet. "Irgendwie Held" ist ebenfalls wieder ein voller Erfolg. Oft heisst es ja, bei einem MusicStar zählt vor allem der Erfolg des zweiten Albums. Wie ist das für dich? Hast du mit solch einem Erfolg gerechnet?
Baschi: Um ehrlich zu sein, habe ich mir gar nie gross Gedanken darüber gemacht. Ich hab einfach gesagt: "Los, machen wir ein zweites Album." Ich finde, es ist gut rausgekommen! Ich hör es mir immer noch gerne an, und es hat sich auch bei den Live-Auftritten bewährt. Live ist es absolut cool abgegangen. Bisher läuft für mich alles wunschgemäss, aber natürlich wird es auch immer schwieriger. Immer sagt man, dass das zweite Album schwierig sei, inzwischen bin ich bereits am dritten Album und das find ich noch viel viel schwieriger. Anscheinend haben die Leute an meiner Musik Gefallen gefunden und so lange das so ist, ist es wunderschön! Eigentlich überlege ich gar nicht zuviel, sondern mache einfach.

hitparade.ch: Du sprichst das dritte Album an. Ist das schon konkret?
Baschi: Also dass es eines gibt, ist definitiv. Momentan bin ich mit der Band die Songs am schreiben. Bisher haben wir sechs oder acht Songs. Wir haben ja auch erst angefangen. Natürlich macht es riesig Spass. Alles ist ein wenig Schlag auf Schlag: Letzten November erschien "Irgendwie Held" und schon sind wir am dritten Album. Jetzt müssen wir darauf achten, wie viel dies nun verträgt. Aber ich denke, so lange es qualitativ gut ist und besser als das vorangegangene Album, kann man das schon auf die Leute loslassen.

hitparade.ch: Es wird eine dritte MusicStar-Staffel geben! Was denkst du darüber?
Baschi: Sicher werde ich es mir ansehen, wer nicht? Ich verstehe das Schweizer Fernsehen, denn wenn sie auch nur noch halb so viele Einschaltquoten hätten, ist das bereits ziemlich viel. Talente haben wir sicher genug. Ob aber die Leute die Sendung nicht langsam genug gesehen haben ist die andere Frage. Die Vermarktung nach MusicStar mit den Künstlern sollte man vielleicht ändern. Vielleicht wäre es am besten, wenn der fünftplatzierte einen Plattenvertrag bekommt und der Gewinner kann eine Single aufnehmen. Oder etwas in die Richtung. Bisher hat es ja nie richtig Früchte getragen, das Projekt mit den Gewinnern. Ich wär gern in der Jury!

hitparade.ch: Würdest du dich wirklich in die Jury setzen, wenn man dich anfragen würde?
Baschi: Man würde mich vielleicht nicht ganz ernst nehmen, aber ich würde es sicher gerne machen. Ich find das cool.

hitparade.ch: Das wäre bestimmt spannend! Als MusicStar-Teilnehmer wird man schnell in eine Schublade gedrückt. Wie denkst du nach diesen zwei Jahren über dein eigenes Image?
Baschi: Ich denke, das erste Album war eine Überraschung. Das zweite Album war eine Art Bestätigung: Der Baschi kann Musik machen und macht gute Lieder. Für das dritte Album sehe ich für mich das Ziel, mich auf dem Level zu halten und eventuell noch einen draufzusetzen. Wenn das Album dann wieder so gut ankommt, kann man, denke ich, von etabliert sprechen. Momentan sind wir daran, live Überzeugungsarbeit zu machen und haben die zweite Tour hinter uns. Das war ein Erfolg, da es deutlich mehr Leute an meine Konzerte zog als letztes Jahr. Zum Teil habe ich unglaubliche Momente erlebt. Die Band ist supergeil, es ist noch immer dieselbe. Es läuft eigentlich alles wie geschmiert.

hitparade.ch: Deine Freundin Katy hat bereits vor der Kamera gestanden. Würde dich die Schauspielerei auch reizen?
Baschi: Das würde ich eigentlich sehr gerne machen. Ich habe vor kurzem bereits etwas vor der Kamera gemacht, was mir grossen Spass gemacht hat. Ich mache das einfach gerne, in eine andere Rolle zu schlüpfen und sich zu verstellen. Sicher ist es ein Traum, mal in einem Film mitspielen zu dürfen. Ich bin ein Fan von Steiner, dem jungen Regisseur, der jetzt zwei geile Filme gedreht hat. Er hat frischen Wind gebracht. In einem seiner Filme mitzuspielen, wäre schon cool.

hitparade.ch: Hier legen wir dir die aktuelle Liste der momentanen Top 10 der Singles in der Hitparade vor. Kannst Du wie letztes Mal die Songs beurteilen?

1. Shakira feat. Wyclef Jean - Hips Don't Lie
Baschi: Bin ehrlich gesagt nicht so ein Fan von diesem Song. Aus meiner Sicht ziemlich eintönig. Kann damit nicht viel anfangen. Wyclef Jean halte ich prinzipiell für einen guten Artist.

2. Mary J Blige and U2 - One
Baschi: Ist natürlich ein riesen Hit, und ich liebe diesen Song. Mary J ist für mich momentan die Stimme überhaupt. Immer wenn ich den Song im Radio höre, drehe ich lauter.

3. Kelly Clarkson - Because Of You
Baschi: Kelly Clarkson ist ein Paradebeispiel wie man es machen muss, wenn man aus einer Casting-Show kommt. Da kann man einfach nichts aussetzen, sie hat einfach immer die geilen Lieder, weiss auch nicht, woher sie die hat. Von mir jedenfalls nicht. (Lacht)

4. Red Hot Chilli Peppers - Dani California
Baschi: Unglaublich geiles Video. Geiler Song. Super Gitarrist.

5. Mike Leon Grosch - Don't Let it Get You Down
Baschi: Hab ich auch schon gehört. Spricht mich nicht so besonders an. Klar, er hat eine gute Stimme, aber der Song ist kein Ohrwurm. Deutschland sucht den Superstar habe ich auch ein wenig mitverfolgt.

6. Bob Sinclair pres. Goleo VI feat. Gary "Nesta" Pine - Love Generation
Baschi: Habe auf hitparade.ch ein Interview gelesen mit Signorino TJ und er sagt darin, er fände den Song hammermässig! Da bin ich etwas anderer Meinung, Ich finde "Bring en hei" um Welten besser (lacht).

7. Juanes - A dios le pido
Baschi: Ist ein geiler Song. Find ich cool, obwohl es halt immer wieder das Gleiche ist.

8. P!nk - Stupid Girls
Baschi: Geiles Video: So kennen wir sie halt!

9. Eros Ramazotti & Anastacia - I Belong To You
Baschi: Den Song hab ich langsam genug gehört. Den muss ich ehrlich gesagt nicht mehr hören.

10. Tobias Regner - I Still Burn
Baschi: Etwas aufgesetzt. Irgendwie hat er in dem Song eine künstliche Stimme. Obwohl, er hat eine gute Stimme. Aber ich denke er kann noch mehr. Hat den zehnten Platz verdient.
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interview

1. November 2005

Nicht nur den Fans der Casting-Show MusicStar ist Baschi ein Begriff. Der junge, charismatische Sänger konnte sich mit einem kommerziell sehr erfolgreichen Debut-Album in der Schweizer Musikszene einen Namen verschaffen. Nun möchte er seine Erfolgsgeschichte mit dem Nachfolger "Irgendwie Held" fortsetzen. Wir haben uns dies zum Anlass genommen, den jungen Baselbieter zu einem Interview zu bitten.

hitparade.ch: Du hast dich selbst als "Fussballer mit einer Stimme" bezeichnet. Ist diese Aussage nach wie vor zutreffend, oder siehst du dich mittlerweile doch eher als "Sänger mit flinken Beinen"?
Baschi: Im Herzen bin ich immer noch "Fussballer mit einer Stimme". Sowohl Fussball als auch Musik sind meine Leidenschaft, das war schon immer so. Früher wollte ich eigentlich Fussballprofi werden - und jetzt bin ich Sänger, ist aber auch okay (lacht). Fussball spielt nach wie vor eine grosse Rolle in meinem Leben, obwohl ich nicht mehr so häufig spielen kann w Weiterlesen
ie früher. Aber ich schaue immer noch regelmässig und fiebere mit.

hitparade.ch: Fussball ist ja ein Mannschaftssport, auch auf musikalischer Ebene arbeitest du mit einem fixen Team, d.h. einer Band, zusammen. Bist du generell der kooperative, kollegial Typ, der nicht die gesamte Aufmerksamkeit auf sich konzentriert haben möchte?
Baschi: Ich würde es schon sagen, dass ich ein Teamplayer bin. Ich habe gerne Leute um mich herum, arbeite sehr gerne mit anderen zusammen und bin auch kompromissbereit. Mit Band, Plattenfirma und Produzenten zu kooperieren finde ich "super cool".

hitparade.ch: Das Schicksal von gecasteten "Stars" sieht häufig so aus: Eine sehr erfolgreiche Single, evt. noch ein Album, danach verschwinden sie in der Versenkung. Warum glaubst du, trifft diese Behauptung auf dich nicht zu, zumal du ja der erfolgreichste Teilnehmer der ersten MusicStar Staffel bist?
Baschi: Ich denke, ganz wichtig ist das Umfeld in dem man sich aufhält, egal, ob man seine Karriere einem Casting verdankt oder nicht. Denn Hits muss jeder abliefern: Songs schreiben, die die Leute packen, das ist abseits der Casting-Shows nicht anders.
Und da habe ich sehr viel Glück gehabt, mit "Gib mer en Chance" konnte ich einen grossen Hit landen. "Irgendwie Wunderbar" ist zwar chartmässig kein Top-Hit, aber radiomässig dafür wieder sehr, der Song wurde oft gespielt und die Leute finden ihn grossteils sehr gut. Ich denke, es ist enorm wichtig, dass man als Musiker ein, zwei Hits macht und seinen Weg nicht von aussen beeinflussen lässt, was natürlich im Casting-Business sehr schwer ist.
Vielleicht hätte ich es auch geschafft, wenn ich ein Demo-Tape eingeschickt hätte. Ich bin jetzt halt einfach diesen Weg gegangen und schlussendlich muss ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Hätte ich diesen Weg nicht beschritten, könnte ich dir keine Auskunft über meine zweite CD geben.

hitparade.ch: Hast du noch regelmässigen Kontakt mit anderen Musicstar-Teilnehmern? Oder trennten sich die Wege genauso schnell wie sie zusammengeführt haben?
Baschi: Überhaupt nicht, es ist vergleichbar mit einem Schullager: Sehr intensive Zeit miteinander verbracht, dann aber wieder auseinander gelebt.

hitparade.ch: Hast du die zweite Staffel von MusicStar mitverfolgt?
Baschi: Ich habe die Sendungen mitverfolgt, wenn auch nicht sehr konsequent, aber ich habe immer gewusst wer hinaus gewählt wurde, konnte da also schon mitreden am folgenden Tag. Was beispielsweise der Kandlbauer für eine Show geboten hatte oder wo bei Salome der Ton falsch war - bezüglich solcher Ereignisse war ich immer im Bilde. Kandlbauer war aus musikalischer Sicht mein Favorit. Allerdings habe mir schon gedacht, dass eher Salome das Rennen machen wird.

hitparade.ch: In der Schweiz, wie auch in vielen anderen Ländern, wird mit zahlreichen Nichtraucher-Kampagnen auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam gemacht. Auf etlichen Fotos bist du bewusst mit Zigarette im Mund abgebildet. Beabsichtigst du damit, den ungestümen Rebell in James-Dean-Pose zu verkörpern? Und bist du dir deiner Vorbildwirkung gegenüber Jugendlichen, speziell auch in Hinblick auf das Rauchen, bewusst?
Baschi: Dessen bin ich mir schon bewusst. Das ist sicher eine heikle Frage, die haben wir uns auch gestellt, aber schlussendlich muss ich sagen: So bin ich eben. Natürlich fühle ich mich in einer gewissen Vorbildsfunktion, aber meiner Meinung nach gibt es doch so viele andere Vorbilder. Da kann ich jetzt schon - hmm, ich will nicht unbedingt sagen - dagegen steuern, ich will sicher auch nicht Leute zum Rauchen animieren. Aber es gehört zu dem ganzen Prozess, zu dieser CD...

hitparade.ch: Nun zu deiner Musik: Als Sechstplatzierter von Musicstar war der Erfolgsdruck ja nicht so gross wie beim Sieger. Nun konntest du aber den erfolgreichsten Mundartsong 2004 sowie ein Nummer-1-Album in den Charts platzieren. Inwiefern hat diese veränderte Ausgangslage die Aufnahmen zu deinem Nachfolgealbum "Irgendwie Held" beeinflusst?
Baschi: Das auf keinen Fall. Während der Produktionszeit habe ich gar keinen Druck gespürt. Wenn, dann habe ich mir den Druck selber auferlegt. Jetzt natürlich, wo alles fertig ist, wo man es nicht mehr gross beeinflussen kann, ist der Druck sicher hier. Ich bin sehr nervös, weiss auch, dass der Schuss nach hinten losgehen kann, hoffe es aber natürlich nicht. Und kann es mir auch nicht vorstellen, weil das Produkt zwar nicht um Welten besser, aber trotzdem qualitativ hochwertiger als jenes ist, das wir letztes Jahr heraus gebracht haben.
Ich mache mir den Druck immer selber, ausserdem ist es jetzt eine enorm schwierige Zeit zum Veröffentlichen einer CD, weil so viel neues Material herauskommt, vor allem von internationalen Acts. Diese Tatsache kann ein Vorteil sein, weil alle Leute in die Plattenläden gehen, aber kann sich auch negativ auswirken, zumal die Käufer das Album gar nicht richtig registrieren. Ich hoffe, dass diese CD die Aufmerksamkeit der Menschen bekommt, damit meine ich nicht den Charterfolg, sondern einfach, dass man sieht, dass der Baschi ein neues Album heraus gebracht hat.

hitparade.ch: Worin besteht der grösste Unterschied zum Vorgänger, was können wir vom neuen Album erwarten?
Baschi: Ich habe die meisten Texte selber schreiben können. Musikalisch ist es auf eine Art reifer, aber vor allem noch experimenteller mit neuen Sounds, mit vielen Synthis. Ich habe einfach "mega" Freude am neuen Album, ich höre es selber gerne. Das habe ich letztes Jahr zwar auch gemacht, aber bei dem ist es speziell, es ist mehr von Baschi drin. Und jeder Song hat etwas Besonderes, man erkennt ihn schnell wieder.

hitparade.ch: In welchem inhaltlichen Rahmen bewegen sich die Songtexte deines neuen Albums?
Baschi: Sex, ein wenig Drogen. Wie gesagt, ich bin kein gutes Vorbild. Aber ich habe gestern von einem interessanten Zuhörer ein schönes Kompliment bekommen: Der hat gesagt, dass die Texte etwas vom Kuno hätten und ich dem Zuhörer Spielräume gebe, damit er sich selbst noch etwas vorstellen und interpretieren könne.
Ausserdem meinte er, dass es nicht einfach eine Geschichte von A bis Z sei. Dafür habe ich mich sehr geehrt gefühlt, weil mir dieser Mensch, ein grosser Züri West Fan, so etwas gesagt hat.

hitparade.ch: "Irgendwie Wunderbär", "Irgendwie Held", klingt so, als könntest du dir sämtliche positiven Vorgänge der letzten Zeit nicht richtig erklären, du dich aber doch in gewisser Weise als Held siehst. Wie stehst du zu dieser Interpretation?
Baschi: Irgendwie Held ist von dem Song "Einzigartiger Held", den wir auf der CD haben, abgeleitet worden. Das Lied beschreibt so einen Möchtegernheld, so einen Pseudo-Held. Er meint, er sei der grosse Held, der er aber nicht ist. Ich denke, das empfindet auch der Grossteil von uns, weil fast jeder in irgendeiner Form ein Held sein will, ob es jetzt bei Frauen oder im Beruf so ist. Aber wenn wir trotzdem mal das ganze ein wenig reflektieren, dann merken wir doch, dass man doch nicht wirklich der Held ist, sondern nur "einfach irgendwie", das relativiert ziemlich.
Das ist eigentlich die Aussage. Auf dem Cover sieht man mich in einem schönen Auto, davor eine Frau mit einem Heiligen-Schein. Die betet mich an, und da würde sich jeder kurz als Held fühlen. Dann sieht man sie mit dem Auto davonfahren, das relativiert es dann wieder. Das war auch die Absicht.

hitparade.ch: Hast du einen Lieblingssong auf dem Album, bzw. gibt es einen Song auf dem Album, zu dem du einen grösseren persönlichen Bezug hast als zum Rest?
Baschi: Ich habe zu allen Tracks einen grossen Bezug, weil ich die meisten Texte selber geschrieben habe. Dabei muss ich auch ehrlich sagen, dass es ein paar Lieblingssongs gibt die ich im Moment habe. Es variiert immer von Situation zu Situation. Zum Beispiel finde ich den Anfang der CD, "Himmelgränzelosschö", "Einzartiger Held" oder "Irgendwie wunderbar" recht schön und stark. Es gibt schon ein paar Songs, die ich ausgezeichnet finde.

hitparade.ch: Innerhalb sehr kurzer Zeit ist ja auch dein Bekanntheitsgrad ernorm angestiegen. Ist dir die gesamte Entwicklung zu schnell vorgekommen?
Baschi: Das habe ich eigentlich gar nicht recht mitbekommen. Ich wurde damals ins kalte Wasser geworfen. Autogrammstunden geben in einem vollen Manor war vollkommen normal. Mit einer gewissen Zeit hat sich das beruhigt. Ich war nicht berühmt sondern einfach eine Person in der Öffentlichkeit, die dort ihren Platz hat. Dort bei MusicStar war's schon "heavy" wegen des Bekanntheitsgrads. Und heute hat es sich wieder normalisiert. Manchmal erkennen dich an einem Tag zehn Leute und manchmal kann ich eine Woche lang unbeaufsichtigt und anonym herum laufen.

hitparade.ch: Jene Schweizer Interpreten, die international bzw. zumindest im benachbarten Ausland erfolgreich sind, kann man ja an einer Hand abzählen.
Möchtest du auch in absehbarer Zeit ausserhalb der Schweizer Grenze auf dich aufmerksam machen?
Baschi: Das ist sicher ein grosser Traum. Ich meine die Schweiz ist so klein, mit einer Tournee hat man schon alle Clubs durch. Das ist aber nicht negativ. Ich denke, da ich ja noch sehr jung bin, dass einmal die Zeit kommen wird, in der ich den Schritt ins Ausland, so wie Lunik jetzt in Deutschland. Doch das muss sicher das Ziel sein und ist auch ein Traum.

hitparade.ch: Glaubst du, dass Schweizer Mundart-Songs eine Chance haben, ausserhalb unseres Landes Fans zu gewinnen?
Baschi: Das kann ich mir jetzt nicht vorstellen, ich werde sicher nicht mit Mundart-Songs ins Ausland gehen, das ist klar. Wenn es so weit wäre, dann vielleicht Englisch oder Hochdeutsch, was ich sehr mag. Aber im Moment ist mein Ziel mich in der Schweiz zu etablieren. Ich hoffe mit dem Album einen weiteren Schritt in diese Richtung zu machen.

hitparade.ch: Welchen Stellenwert nehmen in deinem musikalischen Schaffen kommerzieller Erfolg und Chartplatzierungen ein?
Baschi: Natürlich schaut man das gespannt an. In den Top 3 zu sein wäre schon cool und aufregend, da würde ich mich auch freuen. Aber ich glaube, ich wurde recht verwöhnt im ersten Jahr mit dem Album das Platz eins eroberte, nicht zu vergessen die Single "Gib mer en Chance" auf zwei. Ich denke, es wird sich wieder normalisieren. Ich gehe nicht davon aus, dass ich mit dem Album erneut oberste Position erreiche. Es wäre schon wunderbar, so weit oben wie möglich zu landen.

hitparade.ch: Dieses Jahr schickte die Schweiz Vanilla Ninja an den ESC. Für das nächste Jahr wurde Ralph Siegel als Produzent ausgewählt, der Song steht schon fest, der Künstler hingegen noch nicht. Würde es dich reizen teilzunehmen?
Baschi: Mit Ralph Siegel, der natürlich ein guter Komponist und Produzent ist, wäre es natürlich eine Riesenehre nach Griechenland zu reisen...
Grundsätzlich wäre es sicher witzig, beim Eurovision Song Contest mitzumachen, aber die Musik von Siegel entspricht im Normalfall nicht dem, was ich gerne singen möchte. In meinen Augen produziert er Songs, die eher ein älteres Publikum ansprechen, ich hingegen orientiere mich grundsätzlich am Geschmack jüngerer Zuhörer. Ich habe den Song allerdings noch nicht gehört, es kann also natürlich auch sein, dass er einen modernen, für ein junges Publikum geeigneten Song, geschrieben hat.
hitparade.ch: Willst Du nicht, dass dir das gleiche passiert wie Piero?
Baschi: Es ist natürlich mutig, was Piero abgezogen hat, auch Respekt von meiner Seite. Es ist halt typisch Schweiz gewesen, jeder hat gewusst, dass das nicht sein Lieblingssong war. Es ist eine schwierige Situation gewesen.

hitparade.ch: Viele SängerInnen versuchen sich in der TV-Branche bzw. kommen ursprünglich aus dieser. Kannst du vorstellen, in einem Film oder einer Serie mitzuwirken?
Baschi: Das wäre auch ein Traum für mich. Ich würde mich gerne in der Schauspielerei versuchen, bin zwar nicht der grösste Fan von Soaps, aber wenn eine bei mir anfragen würde, wäre ich sicher nicht abgeneigt. Als Schauspieler vor der Kamera zu stehen würde ich sehr gerne ausprobieren.
hitparade.ch: Du hast aber keine Angebote?
Baschi: Ich habe mal eines bekommen, aber da bin ich beim letzten Casting hinausgeflogen und habe seither nichts mehr gehört.

hitparade.ch: Wie sehen sonst deine kurz- und langfristigen Pläne für die Zukunft aus?
Baschi: Für die nächsten Aufgaben proben wir gerade: Am 21. November habe ich einen Auftritt im Mascotte. Das kommt sehr geil, wir haben einen neuen (zweiten) Gitarrist dazu geholt. Freue mich sehr auf das Performen von Januar bis April. Und dann sehen wir weiter. Es wäre schön, wenn mich ein paar Festivals buchen, damit ich möglichst viel live spielen kann. Ich will in diesem Bereich noch mehr Erfahrungen sammeln. Langfristig wäre es ideal, eine dritte CD machen zu dürfen. Und interessant wäre es, vielleicht ein Album auf Hochdeutsch zu veröffentlichen um damit zu versuchen, im Ausland Fuss zu fassen. Aber das sind halt Träume und für diese lebt man schliesslich.

hitparade.ch: Traditionsgemäss legen wir unseren Interviewpartnern die aktuelle Top 10 der Singlecharts vor. Kannst Du diese kommentieren?

1. Madonna - Hung Up
Baschi: Cooler Clip, irgendwas in dem Song kommt mir ein wenig bekannt vor (lacht)

2. Melanie C - First Day Of My Life
Baschi: Hat mich sehr berührt, als sie bei Gottschalk dieses Lied gesungen hat, ist mir ziemlich "eingefahren". Hat vielleicht auch ein wenig mit anderen Umständen zu tun.

3. Pussycat Dolls feat. Busta Rhymes - Don't Cha
Baschi: Da sagt schon der Name alles: "Pussycat"

4. Sugababes - Push The Button
Baschi: Kann ich gar nichts damit anfangen, ich finde es belanglos.

5. Xavier Naidoo - Dieser Weg
Baschi: Finde ich sehr cool, schönes Lied, aber dieses Niveau sind wir ja von ihm eigentlich gewohnt.

6. Crazy Frog - Popcorn
Baschi: Hab' ich noch gar nicht gehört, möchte ich auch nicht hören (lacht)

7. Rihanna - Pon de replay
Baschi: Nicht mein Musikstil, ist okay.

8. Robbie Williams - Tripping
Baschi: Geiler Siech, geiles Lied, aber die CD hat mich nicht so überzeugt.

9. Juanes - La camisa negra
Baschi: Hängt mir langsam zum Hals raus.

10. Shakira - Don't Bother
Baschi: Tönt am Anfang wie aus einem Gruselfilm, da weiss man nicht, was sie damit sagen will. Aber sie hat einen schönen Hüftschwung und wenn sie mich zum Essen einladen würde, täte ich nicht nein sagen.
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11 Alben von «Baschi»

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Neui Wält Baschi

03.12.2010

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Baschi Baschi

04.09.2004

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