

Beschreibung
Sommer 1944 - Die fünfjährige Anne lebt auf einem Gutshof in einem Dorf im Sudetenland. Während ihre Mutter Hermine auf dem Feld arbeitet, wartet sie in ihrer Stube. Immer öfter tauchen fremde Soldaten im Dorf auf. Anne darf die Stube nicht mehr verlassen. Ihr...Sommer 1944 - Die fünfjährige Anne lebt auf einem Gutshof in einem Dorf im Sudetenland. Während ihre Mutter Hermine auf dem Feld arbeitet, wartet sie in ihrer Stube. Immer öfter tauchen fremde Soldaten im Dorf auf. Anne darf die Stube nicht mehr verlassen. Ihr einziger Trost ist der dreijährige Paul, den sie wie einen Bruder liebt, seit ihre Mutter ihn von einem jüdischen Ehepaar in Pflege genommen hat. Auch Onkel Emil, der mit ihr scherzt und ihr wunderschöne Sterne an den Stubenhimmel gemalt hat, ist ein Lichtblick für Anne. Doch dann werden die Übergriffe der russischen Soldaten grausamer. Hermine verlässt mit den Kindern als eine der letzten Deutschen ihr geliebtes Dorf. Eingepfercht in einen Waggon, erreicht ihr Flüchtlingszug im Herbst 1946 die Grenzstation Furth im Wald. Bald darauf meldet sich ein Verwandter Pauls, um das Kind an sich zu nehmen. Die Trennung ist für Anne schlimmer als alle Erfahrungen auf der Flucht. Über sechzig Jahre später erzählt Anne ihrer Enkelin Lia von ihrer Kindheit. Lia ist so berührt, dass sie sich in den Kopf setzt, das weitere Schicksal von Paul zu erforschen. Dabei geraten nicht nur ihre schulischen Leistungen, sondern auch ihre Gefühle für David auf eine Art Achterbahn. Ob ihr ausgerechnet David dabei helfen kann, Paul zu finden? Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Sie erzählt von der Vertreibung des sudetendeutschen Mädchens Anne, ihrer Mutter Hermine und dem jüdischen Pflegekind Paul am Ende des 2. Weltkrieges. Ab 10 Jahren.
"Sternenhimmel"Der "Sternenhimmel" ist eine authentischeGeschichte. Großmutter Anne erzählt als Zeitzeugin ihre Nachkriegs-Erinnerungen der Enkelin Lia, die berührt in die tiefe Erlebnis- und Erfahrungswelt der Oma eintaucht. Das Thema Vertreibung mutet dabei fast archaisch an neben der gegenwärtigen Lebenswelt des Teenagers. Ein krasser Zeitsprung, den die Autorin geschickt durch zwei Erzählstränge auf verschiedenen Zeitebenen verbindet. Zwei Generationen mit unterschiedlichen Alltäglichkeiten, Lebensängsten und Problemen werden romanhaft verarbeitet, haben aber eindeutig realistische und dokumentarischeZüge, ohne in eine wertende oder moralisierende Haltung zu verfallen. Was passiert, passiert in beiden Generationen, und über den Geschehnissen, die das Leben so unbarmherzig heranspült, breitet sich ein wohltuendes optimistisches Firmament aus - ein Sternenhimmel. Onkel Emil schafft Trost und Halt für die damals 4-jährige Anne. Er malt ihr einen Sternenhimmel mit Quarzsand, wenn sie sich verstecken muss, angsterfüllt und allein in der Dunkelheit. So wird das Licht am Himmel, unerreichbar und dennoch immer da, zum Hoffnungsträger und lässt Anne trotz aller Belastung nicht verzagen. Lebensmut und Lebensfreude keimen aus den Erinnerungen, schleichen sich unmerklich in Lias Tagebucheintragungen, glätten dort Missmut und Frustration.Das Bündnis zweier Generationen zu einer positiven Lebenseinstellung wird durch den Erinnerungsaustausch zwischen Alt und Jung angeregt und durch die Magie der Himmelskörper symbolisiert.Eine aufbauende und versöhnliche Lektüre, nicht nur für Jugendliche.Quelle: PNPInkultura-online.de
Autorentext
Elisabeth Brandl ist das Pseudonym einer bekannten bayerischen Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie hat erfolgreich in namhaften Verlagen veröffentlicht, einige Titel sind auch international vertreten.
Zusammenfassung
Sommer 1944 - Die funfjahrige Anne lebt auf einem Gutshof in einem Dorf im Sudetenland. Wahrend ihre Mutter Hermine auf dem Feld arbeitet, wartet sie in ihrer Stube. Immer ofter tauchen fremde Soldaten im Dorf auf. Anne darf die Stube nicht mehr verlassen. Ihr einziger Trost ist der dreijahrige Paul, den sie wie einen Bruder liebt, seit ihre Mutter ihn von einem judischen Ehepaar in Pflege genommen hat. Auch Onkel Emil, der mit ihr scherzt und ihr wunderschone Sterne an den Stubenhimmel gemalt hat, ist ein Lichtblick fur Anne. Doch dann werden die bergriffe der russischen Soldaten grausamer. Hermine verlsst mit den Kindern als eine der letzten Deutschen ihr geliebtes Dorf. Eingepfercht in einen Waggon, erreicht ihr Flchtlingszug im Herbst 1946 die Grenzstation Furth im Wald. Bald darauf meldet sich ein Verwandter Pauls, um das Kind an sich zu nehmen. Die Trennung ist fr Anne schlimmer als alle Erfahrungen auf der Flucht. ber sechzig Jahre spter erzhlt Anne ihrer Enkelin Lia von ihrer Kindheit. Lia ist so berhrt, dass sie sich in den Kopf setzt, das weitere Schicksal von Paul zu erforschen. Dabei geraten nicht nur ihre schulischen Leistungen, sondern auch ihre Gefhle fr David auf eine Art Achterbahn. Ob ihr ausgerechnet David dabei helfen kann, Paul zu finden? Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Sie erzhlt von der Vertreibung des sudetendeutschen Mdchens Anne, ihrer Mutter Hermine und dem jdischen Pflegekind Paul am Ende des 2. Weltkrieges. Ab 10 Jahren.