DE | FR
 
Cover: http://media.exlibris.ch/covers/9783/5182/8258/8/9783518282588xl.jpg Cover vergrössern

Die feinen Unterschiede

Pierre Bourdieu

raquo;Sein Buch ist nicht nur die Beschreibung eines Phä;nomens, es ist das Phä;nomen selbst. Warum zitiert Bourdieu Platon, wenn ... Mehr
Format: Taschenbuch (kartoniert)
EAN: 9783518282588
Anzahl Seiten: 910

Auslieferung erfolgt in der Regel innert 3 bis 4 Werktagen.

 
34.50 CHF 27.60
Andere Kunden kauften auch:

Wie die Kultur zum Bauern kommt Pierre Bourdieu Kartonierter Einband (Kt)

Sozialer Sinn Pierre Bourdieu Taschenbuch (kartoniert)

Entwurf einer Theorie der Praxis Pierre Bourdieu Taschenbuch (kartoniert)

 
Produktinformationen
 
Titel : Die feinen Unterschiede
Untertitel : Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft
Autor: Pierre Bourdieu
Übersetzer: Achim RusserBernd Schwibs
EAN: 9783518282588
ISBN : 978-3-518-28258-8
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 910
Gewicht: 445g
Größe: H177mm x B108mm x T28mm
Jahr: 2012
Auflage : 22. A.
Sprache: Deutsch
Beschreibung
 
raquo;Sein Buch ist nicht nur die Beschreibung eines Phä;nomens, es ist das Phä;nomen selbst. Warum zitiert Bourdieu Platon, wenn es um Statistik, Leibniz, wenn es um den Kleinbü;rger, Kant, wenn es um Geburtenkontrolle, den heiligen Thomas, wenn es um die Gastronomie geht? Nicht, weil die entsprechenden Problembereiche es verlangen, Bourdieu erfü;llt mit einemAugenzwinkern die Erwartungen seines Publikums und ironisiert sie zugleich. Die leitmotivartige Erinnerung an die Recherche und an die Pastiches et mé;langes verrä;t nicht einfach, daß; Bourdieu Proust mag: zwanglos stellen diese Zitate die Kontinuitä;t her zwischen einem Romancier, der uns die endgü;ltige Soziologie des Faubourg Saint-Germain gegeben hat und einem Soziologen, der von den Unterschieden zwischen intellektuellen rive gauche- und bü;rgerlichem rive droite-Geschmack so unterhaltsam zu berichten weiß;, als handele es sich um einen Roman.«

Autorentext

Pierre Bourdieu, am 1.August 1930 in Denguin (Pyrénées Atlantiques) geboren, besuchte dort das Lycée de Pau und wechselte 1948 an das berühmte Lycée Louis-le-Grand nach Paris. Nachdem er die Eliteschule der École Normale Supérieure durchlaufen hatte, folgte eine außergewöhnliche akademische Karriere. Von 1958 bis 1960 war er Assistent an der Faculté des lettres in Algier, wechselte dann nach Paris und Lille und wurde 1964 Professor an der École Pratique des Hautes Études en Sciences Sociales. Im selben Jahr begann er, die Reihe Le sens commun beim Verlag Éditions de Minuit herauszugeben und erhielt einen Lehrauftrag an der Ècole Normale Supérieure. Es folgten Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte in Princeton und am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Seit 1975 gibt er die Forschungsreihe Actes de la recherche en sciences sociales heraus. 1982 folgte schließlich die Berufung an das Collège de France. 1993 erhielt er die höchste akademische Auszeichnung, die in Frankreich vergeben wird, die Médaille d'or des Centre National de Recherche Scientifique. 1997 wurde ihm der Ernst-Bloch-Preis der Stadt Ludwigshafen verliehen.
In seinen ersten ethnologischen Arbeiten untersuchte Bourdieu die Gesellschaft der Kabylen in Algerien. Die in der empirischen ethnologischen Forschung gemachten Erfahrungen bildeten die Grundlage für seine 1972 vorgelegte Esquisse d'une théorie de la pratique (dt. Entwurf einer Theorie der Praxis, 1979). In seinem wohl bekanntesten Buch La distinction (1979, dt. Die feinen Unterschiede, 1982) analysiert Bourdieu wie Gewohnheiten, Freizeitbeschäftigungen, und Schönheitsideale dazu benutzt werden, das Klassenbewußtsein auszudrücken und zu reproduzieren. An zahlreichen Beispielen zeigt Bourdieu, wie sich Gruppen auf subtile Weise durch die feinen Untersc

Zusammenfassung
"Sein Buch ist nicht nur die Beschreibung eines Phänomens, es ist das Phänomen selbst. Warum zitiert Bourdieu Platon, wenn es um Statistik, Leibniz, wenn es um den Kleinbürger geht? Nicht, weil die entsprechenden Problembereiche es verlangen, Bourdieu erfüllt mit einem Augenzwinkern die Erwartungen seines Publikums und ironisiert sie zugleich."
Wolf Lepenies Frankfurter Allgemeine Zeitung

Inhalt

Vorwort zur deutschen Ausgabe Einleitung 17

ERSTER TEIL: GESELLSCHAFTLICHE KRITIK DES GESCHMACKSURTEILS

1. Bildungsadel.- Titel und Legitimitätsnachweis 31

Titel 39 - Die Wirkung des Titels 47 - Die ästhetische Einstellung 57 - Reiner und »barbarischer« Geschmack 60 - »Populäre Ästhetik« 64 - Ästhetische Distanzierung 68 - Eine anti-kantianische »Ästhetik« 81 - Ethik, Ästhetik und Ästhetizismus 85 - Neutralisierung und das Universum der Möglichkeiten 94 - Die Distanz zur Notwendigkeit 100 - Der ästhetische Sinn als Sinn für die Distinktion 104

Legitimitätsnachweis 115 - Stil und Erwerbsstil 120 - Der »Gelehrte« und der »Mann von Welt« 125 - Erfahrung und Wissen 134 - Die angestammte Welt 136 - Geerbtes und erworbenes Kapital 143 - Die zwei Märkte 150 - Faktoren und Kräfte 461

ZWEITER TEIL: DIE ÖKONOMIE DER PRAXISFORMEN

2. Der Sozialraum und seine Transformationen 171

Klassenlage und soziale Konditionierungen 174 - Variablen und Variablensysteme 176 - Die konstruierte Klasse 182 - Soziale Klasse und Laufbahnklasse 187 - Kapital und Markt 193

Ein dreidimensionaler Raum 195

Die Umstellungsstrategien 210 - Einstufung, Abstufung, Umstufung 221 - Umstellungsstrategien und morphologische Veränderungen 227 - Zeit um zu begreifen 237 - Eine geprellte Generation 241 - Der Kampf gegen die Deklassierung 248 - Die Wandlungsprozesse im Bildungssystem 255 - Die Konkurrenzkämpfe und die Verschiebung der Struktur 261

3. Der Habitus und der Raum der Lebensstile 277

Die Homologie der Räume 286 - Form und Substanz 288 - Drei Arten des Sich-Unterscheidens 298 - Ungezwungen oder unverfroren? 311 - Das Sichtbare und das Unsichtbare 322

Die Gesamtbereiche der stilistischen Möglichkeiten 332

4. Die Dynamik der Felder 355

Das Zusammenspiel von Güterproduktion und Geschmacksproduktion 362 - Die Wirkung der Homologien 367 - Wahlverwandtschaften 373

Die symbolischen Auseinandersetzungen 378

DRITTER TEIL: KLASSENGESCHMACK UND LEBENSSTIL

5. Der Sinn für Distinktion 405

Aneignungsweisen von Kunst 416 Die Varianten des herrschenden Geschmacks 442 Der zeitliche Einschnitt 462 Temporelle und spirituelle Größen 497

6. Bildungsbeflissenheit 500

Kennen und Anerkennen 503 Der Autodidakt und die Schule 513 Die Linie und der Hang 519 Die Varianten des kleinbürgerlichen Geschmacks 531 Das absteigende Kleinbürgertum 541 Das exekutive Kleinbürgertum 549 Das neue Kleinbürgertum 561 Von der Pflicht zur Pflicht zum Genuß 573

7. Die Entscheidung für das Notwendige 585

Der Geschmack am Notwendigen und das Konformitäts- Prinzip 587 Herrschaftseffekte 601

8. Politik und Bildung 620

Zensus und Zensur 624 Statuskompetenz und Statusinkompetenz 632 Das Recht auf Meinungsäußerung 642 Die persönliche Meinung 648 Produktionsweisen von Meinung 654 Sinnverlust und Sinnentstellung 669 Moralische und politische Ordnung 678 Klassenhabitus und politische Meinung 686 Meinungsangebot und Meinungsnachfrage 690 Der politische Raum 707 Der spezifische Laufbahneffekt 707 Politische Sprache 719

Schluß: Klassen und Klassifizierungen 727

Inkorporierte soziale Strukturen 729 Begriffsloses Erkennen 734 Vom Interesse diktierte Zuschreibungen 741 Der Kampf der Klassifikationssysteme 748 Realität der Vorstellung und Vorstellung der Realität 752

Nachschrift: Elemente einer »Vulgärkritik« der »reinen« Kritiken 756

Der Ekel vor dem »Leichten« 757 »Reflexions- Geschmack« und »Sinnen- Geschmack« 761 Das verleugnete gesellschaftliche Verhältnis 768 Parerga und Paralipomena 773 Die Lust am Lesen 779

Anhang I: Einige Überlegungen zur Methode 784 Der Fragebogen 800 Beobachtungsplan 809 Anhang II: Zusätzliche Quellen 811 Anhang III: Die statistischen Daten. Die Erhebung 821 Anhang IV. Ein Gesellschaftsspiel 842 Glossar 864

Bildnachweise 875

Verzeichnis der Tabellen und Diagramme im Textteil 876

Namen- und Sachregister 880

Filialen
 
Die nächste Filiale finden
  • Schreiben Sie die Postleitzahl, den Ortsnamen oder den Namen eines Centers in das Suchfeld
  • Klicken Sie auf den Button "Suchen"
  • Wählen Sie eine Filiale in der Trefferliste aus

Die nächste Filiale mit dem iPhone finden
 

Unsere Filialen in Ihrer Nähe

PLZ, Ort, Name Es wurde kein Treffer gefunden. Bitte geben Sie eine gültige PLZ oder einen gültigen Ort ein. Bitte geben Sie eine PLZ oder einen Ort eingeben. Dieses Produkt ist in NUMBER Filialen verfügbar Dieses Produkt ist momentan nur im Online-Shop verfügbar. NUMBER Stk. verfügbar Kein aktueller Lagerbestand verfügbar. Detailkarte Detailkarte in einem neuen Fenster anzeigen Route berechnen Route in einem neuen Fenster berechnen Adresse Telefon Öffnungszeiten NUMBER Stk. verfügbar Nicht an Lager Die nächste Filiale finden Es gibt keine Geschäfte in 20 Kilometer Reichweite
  • Schreiben Sie die Postleitzahl, den Ortsnamen oder den Namen eines Centers in das Suchfeld
  • Klicken Sie auf den Button "Suchen"
  • Wählen Sie eine Filiale in der Trefferliste aus

Die nächste Filiale mit dem iPhone finden Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Die nächste Filiale finden
  • Schreiben Sie die Postleitzahl, den Ortsnamen oder den Namen eines Centers in das Suchfeld
  • Klicken Sie auf den Button "Suchen"
  • Wählen Sie eine Filiale in der Trefferliste aus

Die nächste Filiale mit dem iPhone finden
Warenkorb
Total :
0
 
Login
Möchten Sie bei Ihrem nächsten exlibris.ch Besuch wieder erkannt werden?
Wettbewerbe