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Homo faber

Max Frisch

-Der Bürger verläßt das Gefängnis seiner Wohlanständigkeit, versinkt im Anonymen und kehrt anders zurück, als er aufbrach. Dort, w... Mehr
Format: Taschenbuch (kartoniert)
EAN: 9783518368541
Anzahl Seiten: 202

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Produktinformationen
 
Titel : Homo faber
Untertitel : Ein Bericht
Autor: Max Frisch
EAN: 9783518368541
ISBN : 978-3-518-36854-1
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 202
Gewicht: 127g
Größe: H177mm x B108mm x T13mm
Jahr: 2013
Auflage : 81. A.
Sprache: Deutsch
Beschreibung
 
-Der Bürger verläßt das Gefängnis seiner Wohlanständigkeit, versinkt im Anonymen und kehrt anders zurück, als er aufbrach. Dort, wo das Ich sich in der Namenlosigkeit verliert und seine Vergangenheit preisgibt, entfernt sich das Individuum von allem Vertrauten-. (Walter Jens)

Autorentext

Zeittafel

1911

Am 15. Mai in Zürich geboren. Vater: Franz Bruno Frisch (1871-1932), Baumeister und Architekt (Selbststudium). Mutter: Karolina Bettina Frisch, geb. Wildermuth (1875-1966). Geschwister: Emma Elisabeth (1899-1972) aus erster Ehe des Vaters; Franz (1903- 1978).

1924

Eintritt in das Kantonale Realgymnasium. Prägende Theatererlebnisse am Schauspielhaus Zürich.

1930

Beginn des Germanistik-Studiums an der Universität Zürich.

1931

Rekrutenausbildung in Thun. Erste Veröffentlichung im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

1932

Überraschender Tod des Vaters. Freier Mitarbeiter der NZZ und weiterer Zeitungen und Zeitschriften.

1933

Von Februar bis Oktober: Reisen durch Ost- und Südosteuropa. Längerer Aufenthalt in Dubrovnik.

1934

Erste Buchveröffentlichung: der Roman Jürg Reinhart erscheint in der Deutschen Verlags-Anstalt, Stuttgart. An der Universität Zürich Bekanntschaft mit Käte Rubensohn, die als Jüdin in Berlin nicht mehr studieren darf.

1935

Im April und Dezember Reisen nach Deutschland, zum Teil zusammen mit Käte Rubensohn.

1936

Beginn des Studiums der Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich.

1937

Das zweite Buch erscheint (ebenfalls in der Deutschen Verlags-Anstalt): Antwort aus der Stille. Eine Erzählung aus den Bergen (Neuausgabe 2009).

1938

Ende der Beziehung mit Käte Rubensohn.

1939

Mit Kriegsbeginn aktiver Dienst als Kanonier; bis 1945 leistet Frisch insgesamt 650 Diensttage.

1940

Blätter aus dem Brotsack: Diese Notizen aus dem Alltag eines Soldaten (»geschrieben im Grenzdienst 1939«) erscheinen im Atlantis-Verlag, Zürich. August: Diplom der ETH Zürich als Architekt.

1941

Beginn der Freundschaft mit der ehemaligen Studienkollegin Gertrud (Trudy) Constanze von Meyenburg. Anstellungen in Architekturbüros.

1942

Hochzeit mit Trudy von Meyenburg: Trauung in Witikon bei Zürich am 30. Juli.

1943

Geburt der Tochter Ursula. Gewinner des Architekturwettbewerbs um den Bau des städtischen Freibads Letzigraben in Zürich. Gründung eines eigenen Architekturbüros. Im Atlantis-Verlag erscheint der Roman J'adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen (Neuausgabe unter dem Titel Die Schwierigen oder J'adore ce qui me brûle 1957 und 2010).


Klappentext

Der Zusatztitel "Ein Bericht" des wohl bekanntesten, 1957 erschienenen Romans von Max Frisch ist symptomatisch: Er charakterisiert den Ich-Erzähler als rationalitätsgläubigen Menschen. Und er bezeichnet die Form seiner sachlichen Erinnerung.
Walter Fabers Leben bestimmt ein technologisch-mathematisches Weltbild. Durch eine Reihe von `Zufällen' wird die Identität des Ingenieurs erschüttert: Zuerst lernt er den Bruder seines Jugendfreundes kennen. Joachim hatte Hanna, damals Fabers Freundin, geheiratet. Dann trifft Faber auf einer Schiffspassage die junge Sabeth. Er begleitet sie auf ihrer Reise durch Südfrankreich und Italien bis nach Griechenland. Er will das junge Mädchen heiraten. Geschickt gelingt es ihm immer wieder, seinen Verdacht wegzuwischen.
Doch Sabeth ist seine Tochter. Zum Inzest kommt am Ende auch noch, dass er den tödlichen Unfall Sabeths nicht verhindern konnte.

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