Der Roman erzählt die Geschichte der Aline Valangin, einer feinfühligen Psychologin und femme fatale der zwanziger und dreißiger Jahre in Zürich. Bunt phantasierende Künstler, radikal gestimmte Literaten und Emmigranten gingen in ihrem Haus ein und aus. Aline Valangin kannte die großen Künstler der damaligen Zeit:
Hans Arp, Ignazione Silone, Kurt Tucholsky um nur einige zu nennen.
Die außerordentlich schöne Frau, die in einem efeuumrankten Schlößchen wohnte, wurde beäugt in dem kleinen Dörfchen Comologne im Tessin, in dem ihre Art und Weise zu leben einer Revolution glich.
Eveline Hasler erzählt einfühlsam ihr Leben und gerade die Geschichten über die großen Künstler und ihre Lebensumstände machen den Reiz dieses Buches aus.
Autorentext
Eveline Hasler wurde in Glarus geboren, studierte Psychologie und Geschichte in Fribourg und Paris und war einige Zeit als Lehrerin tätig. Heute lebt sie im Tessin. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind international anerkannt und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Eveline Hasler schreibt mit großem Erfolg historische Romane, daneben auch Lyrik und kleinere Prosastücke. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie u.a. den Justinus-Kerner-Preis und den Meersburger Droste-Preis für Dichterinnen.
Zusammenfassung
In den zwanziger und dreißiger Jahre treffen in der Schweiz bunt phantasierende Künstler, radikal gestimmte Literaten und Emigranten aufeinander. Und mittendrin sie: Aline Valangin, feinfühlige Psychologin und femme fatale - die Sciora, wie man sie in dem Tessiner Dörfchen Comologno nennt, empfängt dort alle Berühmtheiten der Zeit, Hans Arp zum Beispiel, Ignazio Silone und Kurt Tucholsky. James Joyce, Elias Canetti, Max Ernst und Meret Oppenheim zählen zu ihren Bekannten. Eveline Hasler macht diese spannende Zeit wieder lebendig.